Hilfreich und wichtig: Insektenschutz für Mensch und Hund

Insektenschutz ist für Hunde und Menschen hilfreich und wichtig. Nahaufnahme einer Stechmücke. /pixabay
Stechmücken, aber auch andere fliegende Insekten, können zum Problem für den Hund werden. /Foto: Pixabay

Insektenschutz für Mensch und Hund

Parasiten wie Flöhe und Zecken sind für die meisten Hundehalter ein bekanntes Problem. Aber nicht nur sie können den Tieren zusetzen. Mücken, Bienen, Wespen oder Fliegen können für Mensch und Hund ärgerlich und sogar bedrohlich sein. Von geeigneten Schutzmaßnahmen können deshalb beide profitieren.

Vorsicht vor Plagegeistern

Insektenstiche betreffen nicht nur Menschen. Auch Haustiere können von Mücken, Bienen oder Wespen gestochen werden. Zwar sind sie teilweise durch ihr Fell geschützt, es finden sich aber dennoch Angriffspunkte. Die liegen häufig an besonders empfindlichen Stellen wie Pfoten oder Gesicht.
Mückenstiche sind für Tiere wie Menschen meist einfach nervig. Aber sie können auch größere Probleme verursachen. Durch das permanente Kratzen der Tiere können Wunden entstehen, die sich entzünden. Obendrein können Stechmücken Krankheiten und Parasiten (z.B. Herzwürmer) übertragen.

Insektenschutz ist für Hunde wichtig. Hier juckt sich ein junger Hund./Pixabay
Insekten sind wahre Plagegeister! /Foto: Pixabay

Herumschwirrende Bienen oder Wespen können den Jagdinstinkt wecken. Viele Hunde schnappen nach ihnen. Ein Stich ist schmerzhaft und kann im Bereich von Maul oder Nase sogar ernste Probleme verursachen. Zudem können auch die Vierbeiner von Allergien betroffen sein, die den Stich lebensbedrohlich machen.

Und sogar Fliegen können problematisch sein. Sie stechen zwar nicht, sind aber wahre Keimschleudern und werden von herumstehenden Futter- und Wassernäpfen magisch angezogen. Dort hinterlassen sie Krankheitserreger, die auch für Haustiere unangenehme Folgen haben können.

Schutzmaßnahmen zu Hause

Die sinnvollste Maßnahme für zu Hause ist dafür zu sorgen, dass Insekten möglichst gar nicht erst ins Haus gelangen können. Hier haben sich Fliegengitter für Fenster und Türen bewährt. Passende Anfertigungen sind für nahezu jede Wohnsituation erhältlich. Auch für Haushalte mit Tieren gibt es spezielle Produkte und Lösungen. Sie sind besonders stabil, damit sie Krallen und Zähnen standhalten. Für Türen gibt es auch gesonderte Anfertigungen, in die eine Katzen- oder Hundeklappe integriert werden kann. So bleiben die meisten Insekten draußen und Mensch und Tier haben im Haus Ruhe vor ihnen.
Auch vermehrte Hygiene ist während der warmen Jahreszeit empfehlenswert. Hunde sollten regelmäßig gebadet und Schlafplätze gut gereinigt werden. Näpfe sollten häufig gewechselt und ebenfalls gut gereinigt werden.

Schutzmaßnahmen unterwegs

Im Freien lässt sich der Kontakt mit Insekten kaum vermeiden. Hier kann man lediglich versuchen den Hund möglichst gut im Auge zu behalten und, falls bekannt, die Nähe von Wespennestern oder ähnlichem zu meiden. Mückenreiche Feuchtgebiete sind für Mensch wie Tier ohnehin für Spaziergänge eher unangenehm.
Das Schnappen nach Insekten kann den meisten Hunden übrigens mit ein paar Tricks abtrainiert werden. Eine Maßnahme, die durchaus sinnvoll sein kann.

Im Notfall

Plötzliches Jaulen, starkes Speicheln, ständiges Lecken einer Körperstelle oder Humpeln können Anzeichen sein, dass eine Wespe oder Biene beim Hund zugestochen hat. Normalerweise entsteht dort dann auch eine gut erkennbare Schwellung.
An unproblematischen Stellen reichen meist kleine Maßnahmen zur Linderung. Zunächst sollte überprüft werden, ob noch ein Stachel in der Wunde steckt. Dieser kann dann mit einer Pinzette entfernt werden. Das Kühlen des Stiches unter fließendem Wasser oder mit einem Kühlpad tut dem Hund gut.

Vorsicht ist geboten, wenn die Einstichstelle Maul, Rachen oder Hals betrifft, denn dann kann die Schwellung die Atmung beeinträchtigen. Starke Reaktionen wie Erbrechen, Atemnot oder ähnliches können auch allergisch bedingt sein. Hier sollte schnell ein Tierarzt kontaktiert werden.