Donnerstag, Oktober 6, 2022
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Ärger im Weißen Haus: Hund von Joe Biden verletzte Person

Anfang der Woche soll der “First Dog” von US-Präsident Joe Biden eine Person auf dem Gelände des Weißen Hauses verletzt haben. Daraufhin seien die Hunde aus dem Oval Office verbannt worden – eine Rückkehr sei jedoch sicher.

Schon zu Beginn seines Amtsantritts im Jänner 2021 zogen mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden auch dessen beide Deutsche Schäferhunde-Rüden “Major” und “Champ” im Weißen Haus ein. Champ ist seit 2008 bei den Bidens, Major wurde von Biden und seiner Frau Jill 2018 aus dem Tierschutzprogramm geholt, nachdem ihre Tochter den Welpen auf der Facebook-Seite des „Delaware Humane Association”-Tierheims gefunden hatte. Major erregte bereits Anfang des Jahres das Interesse der Medien, nachdem Biden sich beim Spiel mit dem Rüden einen Haarriss am Mittelfußknochen zugezogen hatte (wir berichteten). Den Hund traf jedoch keine Schuld, der Präsident sei beim Spielen mit ihm umgeknickt. Nun sorgt der stürmische Hund einmal mehr für Schlagzeilen: Er soll eine Person am Gelände des Weißen Hauses gebissen haben.

Hundebiss ohne Folgen?

Laut dem Kurier ereignete sich der Vorfall Anfang der Woche. Jen Psaki, Sprecherin des Weißen Hauses, gab in einer Kundgebung bekannt, dass der Hund von einer “unbekannten Person” überrascht worden sei und in einer Weise reagiert habe, die bei der betreffenden Person zu einer “kleinen Verletzung” geführt habe. Die Verletzung sei noch vor Ort erstversorgt worden, eine weitere Behandlung sei nicht notwendig gewesen. Beide Hunde seien danach aus dem Weißen Haus in das Familienheim der Bidens in Delaware umgezogen – jedoch nicht, wie Psaki betonte, weil Major jemanden verletzt hatte. Der Umzug sei schon zuvor geplant gewesen, außerdem sollen Champ und Major bald ins Oval Office zurückkehren. Psaki bat um Verständnis: Die beiden Hunde seien noch dabei, sich an die neue Umgebung mit unbekannten Menschen im Weißen Haus zu gewöhnen. Dort habe es vier Jahre lang keine Vierbeiner gegeben, denn Donald Trump sei der einzige US-Präsident der Neuzeit gewesen, der kein Haustier an die berühmte Adresse in  Washington mitgebracht hatte.

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