Ab auf die Matte! Gemeinsam entspannen beim Yoga mit Hund

Doga - Frau mit Hund macht Yoga (c) twinsterphoto (Canva)

Zeit mit dem vierbeinigen Freund verbringen, gleichzei­tig die Bindung stärken und dabei auch noch etwas für das eigene Wohl sowie die Gesundheit des Hundes tun? Doga (= Yoga mit Hund) ge­winnt immer mehr an Beliebt­heit bei Hundefreund:innen auf der ganzen Welt.

Doga, eine Wortschöpfung aus „Dog“ und „Yoga“, hat seine Ursprünge in Japan und den USA. Dabei wird der Hund mittels sanf­ten Berührungen, Streicheleinheiten und viel Nähe zu seinem Menschen in die Yogaübungen mit eingebunden. Beim Yoga mit Hund geht es in erster Linie um Nähe, Ruhe und gemeinsame Entspan­nung – und nicht darum, jede einzelne Yoga­-Pose gemeinsam mit dem Hund auszuführen. Durch die entspannende Wirkung des Yoga stellt sich bei Frau­chen und Herrchen eine tiefe Ruhe ein, die sich im besten Fall auch auf den Hund überträgt. Andersrum wirkt die Anwesenheit des Hundes entspannend auf den Menschen, der sich dadurch noch mehrfallen lassen kann.

Vorteile von Doga

Durch die fließenden Bewegungen und gezielten Atemübungen hilft Yoga, Stressabzubauen und die innere Mitte zu fin­den. Wenn man diese bewusste Zeit der Entspannung gemeinsam mit seinem Hund verbringt, wirkt sich das zusätzlich auf beiden Seiten positiv auf Wohlbefin­den und Gesundheit aus. Abgesehen von einer Yogamatte braucht man fürs Yoga keine weiteren Utensilien und kann direkt loslegen, bequem von zu Hause aus oder bei Schönwetter in der Natur. Einsteigerübun­gen sowie Anleitungen für Yoga­Neulinge sind schnell gefun­den, und es gibt spezielle Übungen, die sich besonders für das Yoga mit Hund eignen. Also ab auf die Matte – und den Hund nicht vergessen!

Doga - Gesund für Mensch & Hund.
Gemeinsames Yoga stärkt die Bindung.

Yoga mit Hund im Urlaub

Gerade im Urlaub ist es besonders wichtig, richtig abzuschalten und sich erholen zu können. Da der Hund zur Familie gehört und selbstverständlich auch beim Urlaub mit dabei ist, bietet sich diese Auszeit perfekt für gemeinsame Aktivitäten an. Dazugehört aber nicht nur, gemeinsam spazieren und wandern zugehen oder eine neue Stadt zu erkunden: Auch entspannende Qualitätszeit miteinander zu genießen, ist besonders wertvoll für die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Immer mehr hundefreundliche Unterkünfte und Reiseveranstalter bieten spezielle Workshops und besondere Urlaubserlebnisse zum Thema Doga an. So kann man sich, egal ob Neuling oder alter Yoga-­Hase, ganz auf das gemeinsame Entspannen beim Yoga mit Hund einlassen.

Doga für alle?

Nicht alle Hunde können sich von vornherein auf die Entspan­nungsübungen einlassen – zumindest nicht, ohne entsprechen­des Training. Hibbelige Hunde etwa könnten zu Anfang Proble­me haben, sich für die Dauer der Yogaeinheit zu konzentrieren. Verspielte oder junge Hunde missverstehen die Yogaübungen möglicherweise als Spielaufforderung.

Wie bei allem Neuen ist es auch hier wichtig, den Hund lang­sam an das Yoga heranzuführen und nicht zu viel von ihm zu verlangen. Kurze Einheiten, mit viel Lob und positiver Ver­knüpfung, sind ein toller Anfang auf dem Weg zum Yoga mit Hund. Vorteilhaft für die gemeinsame Yogaeinheit ist es zu­dem, wenn der Vierbeiner bereits die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib beherrscht. Der Hund sollte außerdem entspannt ins Yoga starten – Streicheleinheiten und leichtes Massieren am Beginn des Trainings können helfen, ihn sanft einzustimmen.

Entdecke in unserem nächsten Beitrag die Liste aller Hundesporten im Überblick. Darin findest du eine Vielzahl von spannenden Disziplinen wie Agility, Cousing, Obedience und viele mehr, die dir und deinem vierbeinigen Begleiter Freude und Motivation bringen können. Finde die perfekte gemeinsame Freizeitbeschäftigung, die eure Bindung stärkt und euch zusammen in Bewegung hält.

Ähnliche Beiträge

Sealyham Terrier – Ein Charmantes Bündel aus Großbritannien

Neue Studie: Lebenserwartung bei Hunderassen

Dogs Professionell – der Hundetrainerkongress 2024