Donnerstag, August 11, 2022
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Zum Shopping ausgebüxt – Hunde in Geschäft gefunden

Den beiden Hunden war im heimischen Garten wohl langweilig geworden, denn kurzerhand büxten sie aus. Ihr Frauchen war verzweifelt auf der Suche – bis sie von amüsierten Kunden erfuhr, dass sich ihre Hunde auf eine Shoppingtour begeben hatten.

Laut dem Dodo hätte es einfach nur ein schöner Besuch werden sollen – doch dann kam alles anders. Gabriela Carpenter und ihr Hund Johnny waren zum Haus ihres Freundes gefahren, der ebenfalls Hundebesitzer von Fellnase Charlie ist. Wie immer ließen sie die Hunde im Garten hinter dem Haus frei laufen und spielen. Ein paar Minuten blieben die beiden Rabauken unbeaufsichtigt, und als Carpenter aufgrund der verdächtigen Ruhe stutzig wurde, wartete eine schlimme Überraschung auf sie: Die Hunde waren fort. Verzweifelt suchte Carpenter auf den nahen Feldern und Wiesen nach den Tieren, als plötzlich eine wildfremde Frau grinsend am Straßenrand anhielt und sie fragte, ob sie zwei Hunde vermisse. Denn zufällig kam sie gerade von einem Geschäft, wo sich zwei herrenlose Hunde auf Shopping-Tour befanden.

Ein Paradies für Fellnasen

Die fremde Frau war mit ihrem Sohn vor wenigen Minuten in einem nahen Ein-Dollar-Geschäft gewesen. Dort hatte sie zwei offensichtlich unbeaufsichtigte Hunde getroffen, die sich in der Abteilung für Hundespielzeug ausgetobt hatten. Die beiden hatten Spielzeug zu Kunden gebracht und zum Spielen aufgefordert und damit Kundschaft und Personal köstlich amüsiert. Der Sohn hatte sogar darum gebeten, die Hunde mit nach Hause nehmen zu dürfen. Doch die Kundin hatte eindeutig erkannt: Diese verwöhnten Fellnasen waren keinesfalls Streuner. Und als sie die suchende und nach ihren Hunden rufende Carpenter auf der Wiese gesehen hatte, hatte die aufmerksame Frau eins und eins zusammengezählt. Freundlicherweise war sie auch bereit, Carpenter in ihrem Auto mitzunehmen und zum Schauplatz des Verbrechens zu bringen.

Keinerlei Reue

Dort war für die beiden Fellnasen dann erst mal Schluss mit der Shopping-Sause. “Es war mir so schrecklich peinlich, aber ich konnte auch nicht umhin, darüber zu lachen, wie unangenehm und lustig die Situation war”, erzählte Carpenter dem Dodo. Widerstandslos ließen sich die beiden Flüchtlinge wieder nach Hause bringen – aber Schuld oder Reue war in keinem der Hundegesichter zu lesen. Ganz im Gegenteil: Johnny und Charlie schienen sehr zufrieden mit ihrem kleinen Ausflug gewesen zu sein. Doch in Zukunft wird ihnen dieser Streich nicht mehr so leicht gelingen. Denn von jetzt an werden die beiden Unruhestifter mit Argusaugen bewacht werden, wenn sie im Garten spielen.

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