Wien: Polizei führt für 2 Wochen Schwerpunktkontrollen durch

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Ab Juli achtet die Wiener Polizei verstärkt darauf, dass sich Hunde und BesitzerInnen an die geltenden Regeln im öffentlichen Raum halten. / Symbolfoto: pixabay.

In Wien werden bis Mitte Juli 2020 vermehrte Polizeikontrollen dafür sorgen, dass HundehalterInnen geltende Gesetze im öffentlichen Raum befolgen: Dazu gehören das Aufräumen von Hinterlassenschaften, Leinen- und Maulkorbpflicht, etc. Dabei gilt: Aufklärung geht vor Strafe.

Immer wieder führt die Wiener Polizei zusammen mit dem MA-60 (Veterinäramt und Tierschutz der Stadt Wien) und der MA-6 (Rechnungs- und Abgabewesen) Schwerpunktkontrollen in Hinblick auf das Hundewesen durch. „Mir geht es um ein Miteinander von Mensch und Hund in unserer Stadt, und dazu braucht es klare Spielregeln“, sagte Stadträtin Ulli Sima von der SPÖ der Wiener Zeitung. Ziel der Aktion sei es jedoch nicht, möglichst viele Strafmandate zu verteilen, sondern den HundehalterInnen die geltenden Gesetze und Bestimmungen ins Bewusstsein zu rufen, die für eine friedliche Koexistenz in der Großstadt unumgänglich seien. Aufklärung und Prävention lautet das Motto der Kontrollen, die hauptsächlich in Parks und auf Grünflächen stattfinden sollen.

Überblick: Gesetze in Wien

In den nächsten zwei Wochen wird kontrolliert, ob Besitzer die jährliche Hundeabgabe bezahlen, sich an mancherorts ausgeschilderte Hundeverbote halten, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde gründlich beseitigen (Die Stadt Wien verfügt über 3.600 Automaten mit kostenlosen Kotsackerln!) und sich an die Leinen- und Maulkorbpflicht halten. Für Besitzer von Listenhunden wird zusätzlich beachtet, dass diese ihre Hunde registriert haben, bei Bedarf einen Hundeführerschein mit sich führen und einen Blutalkoholspiegel von 0,5 Promille beim Ausführen ihres Hundes nicht überschreiten. Die Stadträtin betonte, dass sich die meisten HundehalterInnen ohnehin an die geltenden Bestimmungen halten. Aber: „Es ist besser, vorbeugend auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten, als Ermittlungen nach einem Hundebiss aufnehmen zu müssen“, begründete der Wiener Vize-Polizeipräsident Michael Lepuschitz die Kontrollen gegenüber der Wiener Zeitung.