Samstag, Oktober 1, 2022
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Wien: Bei Gleisinspektion verängstigten Hund gerettet

Glück im Unglück: Bei einer Inspektion hörten aufmerksame Mitarbeiter der Wiener Linien plötzlich ein leises Jaulen. Und tatsächlich fanden sie unter den Gleisen einen verängstigten Hund.

“Was für eine Nachtschicht!”, verkündeten die Wiener Linien auf ihrem Facebook-Profil. Denn tatsächlich haben vier Mitarbeiter eine sehr aufregende Nacht hinter sich. Denn als sie am gestrigen Tag zu einer Routineinspektion der U-Bahn-Gleise der U4 antraten, hörten sie plötzlich ein ungewöhnliches Geräusch. Das klang doch wie das Jaulen eines Hundes! Die aufmerksamen Männer gingen dem Geräusch nach und siehe da – ein kleiner weißer Hund saß unter den Gleisen fest. Wie das Fellbündel dorthin gekommen war, ist ein Rätsel. Auch weiß man nicht, wie lange der vollkommen verängstigte Hund schon in dem kleinen Hohlraum unter den Bahngleisen gefangen gewesen war. Aus eigener Kraft schien er sich nicht mehr befreien zu können. Der Hund, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Bichon Frisé oder Bologneser handelt, war über die Entdeckung jedenfalls sehr froh. Sofort verständigten die Mitarbeiter die Wiener Tierrettung. Diese konnte den Vierbeiner fachgerecht beruhigen und aus seiner misslichen Lage befreien.

Ein Retter in Not

Gesundheitlich war der kleine Hund in keinem schlechten Zustand, jedoch psychisch sehr aufgewühlt. Bis man den ursprünglichen Besitzer oder die Besitzerin des Tieres ermitteln kann, verbleibt es in der Obhut der Tierrettung. “Danke an alle Beteiligten für diesen tollen Einsatz!”, schreiben die Wiener Linien unter das auf Facebook gepostete Bild des Findelkinds. Und nutzten die Gelegenheit auch gleich, um eine wichtige Nachricht zu verbreiten. “Bitte vergesst nicht, in die Öffis mit euren Hunden immer nur mit Leine und Maulkorb einzusteigen.”

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