Wieder Giftanschlag in Kärnten: Hundebesitzer verunsichert

Hund schaut durch den Zaun
Foto: pixabay / Symbolfoto

Erst im Juni und Juli wurden mehrere Fälle bekannt, bei denen Hunde in Kärnten mit dem Pflanzenschutzmittel Schneckenkorn offenbar gezielt vergiftet wurden. Jetzt wurde ein Hund auf einem eingezäunten Privatgrundstück(!) offenbar Opfer einer solchen Giftattacke. Der Hund kämpft derzeit ums Überleben.

Bereits vor einigen Tagen dürfte der Hund auf dem eigenen, eingezäunten Grundstück im Stadtteil Annabichl einen vom Täter ausgelegten Giftköder aufgenommen haben. Wir die Kleine Zeitung heute in ihrer online-Ausgabe berichtet weist der Fall deutliche Parallelen zu Vergiftungsfällen in der jüngeren Vergangenheit in Kärnten auf. Dabei wurde von mehrmals ein Mann beobachtet, der mit Schneckenkorn versetzte Semmelknödel auslegte. Dennoch tappt die Polizei derzeit im Dunkeln.

Ähnliche Fälle ereigneten sich in diesem Sommer bereits in den Bezirken St. Veit, Feldkirchen und Klagenfurt. Anfang Juni fiel dabei sogar ein Rettungshund einer solchen Attacke  zum Opfer und überlebte nur knapp. Laut Bericht der Kleinen Zeitung wurde er vom Täter nach dem Training im Auto (!) der Besitzerin vergiftet. Schneckenkorn ist eine der häufigsten „echten“ Vergiftungs-Ursachen, wirkt innerhalb weniger Stunden und führt zu massiven Krämpfen und ohne rasche Behandlung zum Tod des Hundes. Wer diese oder ähnliche Symptome bei seinem Hund bemerkt sollte so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen.