Samstag, September 24, 2022
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Von Kühen in die Bergnot getrieben

Weil ein Wanderer mit seinem Hund zu nah an eine Kuhherde kam, musste er durchs unwegsame Gelände ausweichen – und konnte letztendlich weder vor noch zurück.

Vorarlberg. Vom Wanderer-Parkplatz Gamp aus wollte er mit seinem Hund über die Sattelalpe zur Gurtspitze marschieren – doch eine Herde von Kühen machte einem 33-jährigen Wanderer einen Strich durch die berechnete Route. Nach der Sattelalpe war der Mann mit seinem Vierbeiner nämlich plötzlich viel zu nah an eine Kuhherde geraten.

Ausweglos

Die Kühe hätten die beiden bedroht und stampfend auf den Hund reagiert. Der Mann sah keinen anderen Ausweg, als durch das bewachsene Gelände auszuweichen – wobei er und sein Vierbeiner auf einen Grat gerieten, auf dem sie plötzlich weder vor noch zurück konnten. Geistesgegenwärtig verständigte der Wanderer die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle, von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ konnten sie mit einer Taubergung zum Glück aus der Bergnot gerettet und ins Tal gebracht werden. Die beiden blieben unverletzt.

Zum Nachlesen: Tipps im Umgang mit Kühen beim Wandern mit Hund

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