USA: Influencerin handelt nach Beiß-Attacke ohne Erbarmen

Links ist Hund Bowser zu sehen, links Nikki Phillippi und ihr Ehemann im Youtube-Video.
In einem Youtube-Video erklärte das Ehepaar seine Entscheidung - doch es hagelte Kritik. / Fotos: Youtube (NikkiPhillippi).

Die US-amerikanische Bloggerin und Influencerin Nikki Phillippi ließ ihren Hund Bowser einschläfern, nachdem dieser ihren jungen Sohn gebissen hatte. Doch ihr Handeln erntete viel Kritik. War der Tod des Hundes wirklich die beste Lösung?

Es muss für jedes Elternetil erschreckend sein, wenn der Familienhund sich gegen seinen Familienverband wendet und grob wird. Laut einem Video-Statement der US-amerikanischen Lifestyle-Bloggerin und Influencerin Nikki Phillippi habe Familienhund Bowser in der Vergangenheit schon öfter eine wenig kuschelige Seite gezeigt. Als sich der Bullterrier-Rüde ihrem jungen Sohn gegenüber aggressiv verhalten habe und es angeblich sogar zu einem Biss gekommen sein soll, war für sie eine Grenze überschritten. „Nachdem wir einige Experten konsultiert haben, die immer mit Hunden zusammen sind, haben uns alle dasselbe geraten“, erklärte die Influencerin in ihrem Video mit dem Titel „Wir haben echt traurige Neuigkeiten“. Darin verkündeten sie, dass sie den Hund eingeschläfert hätten. Nach einem letzten schönen Tag voll Kuscheln und gutem Essen sei der Rüde in seinem Zuhause von einem Tierarzt eingeschläfert worden.

Beste Entscheidung? Es hagelt Kritik

Von Seiten der User und anderen Influencern hagelte es nun in den Kommentaren Kritik für diesen drastischen Schritt. „Manche Hunde können nicht mit Kindern leben, ja, aber das soll nicht heißen, dass sie gar nicht leben dürfen“, hieß es laut dem „Insider“ in einem Kommentar. Auch andere sind der Meinung, dass sie vorschnell gehandelt habe. Sogar Vorwürfe der Tierquälerei wurden laut. Oder noch schlimmer – dass sie die Geschichte für Likes und Views ausgeschlachtet habe. Phillippi beteuerte, dass sie durchaus versucht habe, für Bowser ein neues Zuhause zu suchen, aber man ihr davon abgeraten habe. Da er schon früher andere Hunde verletzt habe und man ein Anti-Aggressionstraining nicht für fruchtbar hielt, war es zum Äußersten gekommen. Das Ehepaar, besonders Phillippis Partner, zeigte sich in dem Video äußerst traurig über die Entscheidung und sie beteuerte: „Ich mache echt keinen Witz wenn ich sage, dass das der traurigste Tag meines Lebens war.“ Die Kommentarfunktion unter dem kontroversen Video bleibt nach wie vor ausgeschaltet.

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