Freitag, Oktober 7, 2022
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USA: Hund von Ebola-Patientin bleibt am Leben

Sie fürchtete um ihren Liebling. Doch der Hund der mit dem Ebola-Virus infizierten amerikanischen Pflegerin darf weiterleben.

Die 26-jährige Pflegerin Nina Pham infizierte sich trotz Schutzanzug mit dem Ebola-Virus, nachdem sie den ersten Ebola-Patienten der USA, Thomas Eric Duncan, betreut hatte. Sie ist Hundebesitzerin – wie auch die ebenfalls mit Ebola infizierte spanische Krankenschwester, deren geliebter Vierbeiner Excalibur letzte Woche sein Leben lassen musste.

Der Hund der Amerikanerin, ein einjähriger Cavalier King Charles Spaniel namens Bentley, werde jedoch nicht eingeschläfert, erklärte die texanische Gesundheitsbehörde am Montag. Er sei für die Patientin „sehr wichtig“, wie Mike Rawlings, Bürgermeister von Dallas, gegenüber „USA Today“ betonte. Man wolle, dass er unversehrt bleibt.

Phams Zustand ist stabil, sie befindet sich in Quarantäne. Für Bentley sei man auf der Suche nach einem geeigneten Ort, wo er gut betreut werden kann, schreibt „rp-online“.
Laut einer Studie aus dem Jahre 2005 könnten Hunde das Virus auf den Menschen theoretisch übertragen, berichtet die „Kleine Zeitung“. Jedoch gebe es keinen Hinweis darauf, dass dies je der Fall war, sagen Virologen. Ob sich Hunde überhaupt mit der Krankheit anstecken können, sei bisher noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Die Tötung des Hundes sei laut dem an der Studie beteiligten Forscher Eric Leroy jedenfalls ein Verlust für die Wissenschaft.

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