„Mr. Mo Project“: Ehepaar rettet ältere Hunde

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In der Großfamilie Hughes findet jeder vierbeinige Senior Aufnahme. / Fotos: Instagram.

Ein Ehepaar aus New York rettet seit 2014 ältere Hunde aus Tierheimen – und macht sein eigenes Zuhause im „Mr. Mo Project“ zu einer Zuflucht für vierbeinige Senioren.

Hündische Senioren haben es oftmals schwer, adoptiert zu werden, wenn sie in ihrem Lebensabend in einem Tierheim landen: Werdende Hundeeltern fürchten, dass ihnen mit den Senioren nur mehr kurze Zeit auf Erden vergönnt ist, und schrecken oft auch vor hohen Tierarztrechnungen zurück, die mit dem fortgeschrittenen Alter der Hunde oftmals einhergehen. 2012 beschloss das New Yorker Ehepaar Mariesa and Chris Hughes trotzdem, den älteren Pitbullrüden Moses zu adoptieren. Das Schicksal gab ihnen nur zwei Jahre mit dem wundervollen Hund, der ihr Herz für angegraute Fellnasen öffnete.

Im Jahr 2014 gründeten sie deswegen das „Mr. Mo Project“ (benannt nach dem Spitznamen ihres geliebten Pittbulls, „Mo“), um speziell jenen vierbeinigen Veteranen zu einem neuen Zuhause zu verhelfen, die ihre Zeit in den Tierheimen und Zwingern bereits überschritten hatten. Das Projekt begann mit Futterpaketen für hündische Greise und wuchs schließlich immer weiter an, bis das Paar nicht nur selbst Hunde adoptierte, sondern auch Hunde an ein neues Zuhause weitervermittelte – mit dem Angebot, bei Futter- und Tierarztkosten weiterhin zu helfen, die mit der Adoption eines älteren Hundes Hand in Hand gehen. Wenn sie über Spendenaktionen und Fundraiser nicht genügend Geld für einen lebensrettenden Eingriff zusammenbekommen, bezahlt das Paar aus eigener Tasche. „Wir verkaufen alles, was nicht niet- und nagelfest ist“, sagte Mariesa dem Dodo.

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Das "Mr. Mo Project" scheut weder Kosten noch Mühen, um den Hunden den bestmöglichen Lebensabend zu bescheren. / Fotos: Instagram.

Alt, aber oho – Mr. Mo!

Das „Mr. Mo Project“ rettet Hunde aus allen Bundesstaaten der USA – besonders jene, die  gesundheitliche Probleme und Krankheiten haben und unter anderen Umständen nicht mehr auf eine Adoption hoffen dürfen. Das Ehepaar hilft jedoch nicht nur finanziell aus, sie übernehmen auch tweilweise lange Fahrten vom Tierheim zum neuen Zuhause der Hunde oder zu Tierärzten. Zum Glück gibt es auch anderen großzügige und liebevolle Unterstützer des Projekt; neben privaten Spendern bieten auch kommerzielle Betriebe wie der Tiertransportservice Kindred Hearts Transport Connection oder der Tier-Care-Paket-Dienst BarkBox ihre Unterstützung an. Das „Mr. Mo Project“ hat eine eigene Website und ist auf diversen Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram vertreten, wo sie Follower regelmäßig mit Bildern, Geschichten und Spendenaufrufen versorgen.