Tragische Verwechslung in Tierklinik: falscher Hund eingeschläfert

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Dachshund Ziggy wurde durch die Erlaubnis des falschen Frauchens eingeschläfert. (Symbolfoto) / Foto: Pixabay

Im US-Bundesstaat Utah kam es vergangene Woche aufgrund der Namensgleichheit zweier Hunde zu einer dramatischen Verwechslung.

Aufgrund schwerer Atemprobleme und heftigem Übergeben brachte Frauchen Andrea Martinez Anfang Dezember 2019 Dackel Ziggy ins Davis County animal hospital. Dort stellte sich heraus, dass eine Operation nötig war, um das Leben des Hundes zu retten.

Als die Frau ihren Dachshund abholen wollte, war man im Krankenhaus erstaunt. Denn während des Eingriffs stellte sich heraus, dass es um den Vierbeiner deutlich schlechter stand als zunächst angenommen. Aus diesem Grund wurde das vermeintliche Frauchen von Ziggy angerufen, um nachzufragen, ob sie trotzdem versuchen sollten, das Leben des Dackels zu retten. Im Glauben, es handle sich um ihren Hund, gab die Frau am Telefon den Veterinärmedizinern die Erlaubnis zur Einschläferung. Kontaktiert wurde allerdings die Besitzerin eines anderen Hundes namens Ziggy, der sich zeitgleich in der Klinik befand.

Ob der Dachshund den schwereren Eingriff überstanden hätte bzw. wie sein Leben danach ausgesehen hätte, konnte von den Tiermedizinern nicht mit Sicherheit gesagt werden. “Ich hätte mir nur gewünscht, das wir selbst die Entscheidung treffen”, sagt Martinez im US-Fernsehen.

“Sie (die Ärztin) sagte mir, dass sie nichts tun können, um das wieder gut zu machen, aber sich in aller Form entschuldigen”, so Martinez. Von der Klinik erhielt sie daher keine Rechnung sondern eine Urne mit den Überresten ihres Dackels sowie eine Plakette und ein Weihnachtsornament mit dem Pfotenabdruck von Ziggy.

Der traurige Fall hat in den Sozialen Medien eine Diskussion ausgelöst, inwiefern derartige Verwechslungsfälle in Zukunft  vermieden werden können.