Tiroler Wanderweg für Hunde und Besitzer gesperrt!

Tiroler Gemeinderat und Landwirt Hermann Huber reicht es: Er sperrt seinen Wanderweg für Hunde und Besitzer... Foto: © Pixabay
Gemeinderat und Landwirt Hermann Huber reicht es: Er sperrt seinen Wanderweg für Hunde und Besitzer... Foto: © Pixabay
Tiroler Gemeinderat und Landwirt Hermann Huber reicht es: Er sperrt seinen Wanderweg für Hunde und Besitzer... Foto: © Pixabay

Ab 01. Juni ist das fröhliche Wandern erstmal vorbei

Bei Tiroler Bauern gehen in Sachen Hund gerade die Wogen hoch. Denn trotz Anleinpflicht würden viele Besitzer ihre Vierbeiner frei laufen lassen. Auch Hundehäufen blieben viel zu oft liegen. Bei Besitzern stoße man als Landwirt oft auf taube Ohren. Um hier ein Zeichen zu setzen, greift Gemeinderat und Landwirt Hermann Huber nun hart durch. Er lässt einen beliebten Wanderweg für Zwei- und Vierbeiner sperren.

Ein Zeichen für mehr Bewusstsein und Verständnis

In Kitzbühel ist der beliebte Wanderweg zu Hermann Hubers Achrain-Hof ab 01. Juni vorerst für Hunde gesperrt. Nur Wanderer ohne vierbeinige Begleiter dürfen ihn passieren. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, versucht der Landwirt mit diesem Verbot zweierlei: Einerseits will er aufrütteln und unter Hundebesitzern mehr Verständnis einfordern. Andererseits auch dem bisher mangelnden Verständnis Rechnung tragen.

Verständnis wünscht sich Huber in zwei Punkten: Hunde seien konsequent anzuleinen; ihre Hinterlassenschaften wegzuräumen. Ein grundsätzliches Problem sieht Huber also weder in den Hunden noch in ihren Herrchen und Frauchen. Das Hauptproblem für alle Landwirte sei, dass die Felder abseits der Wege wie Parkanlagen behandelt würden. Bei Besitzern stoße man damit bisher (zu) oft auf taube Ohren.

Das Verbot aus rechtlicher Perspektive

Die Sperrung des Wanderwegs sei der Tiroler Tageszeitung zufolge rechtlich haltbar. Es handle sich dabei nämlich um einen Privatweg. Dieser wurde nur lange Zeit hinweg vom Tourismusverband als Wanderweg gemietet. Um sich auf die neue Situation einstellen zu können, gelte das Verbot aber erst ab Juni – so Huber. Wir hoffen auf eine bessere Verständigung zwischen Landwirten und Hundehaltern. Damit auch mit Fellnasen wieder ohne Einschränkung gewandert werden kann.