Sitz, Platz, Plätzchen

Kleine Keks-Diebe
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Weihnachtsbäckerei

…wie Ihr Hund dabei nicht mehr durch die Pfoten schauen muss. Gesunde Keksrezepte machen’s möglich.

Winterzeit ist Backzeit. Verlockend steigt Mensch und Hund dieser leckere Duft von Keksen und anderen Adventköstlichkeiten allerorts in die Nase. „Menschen“-Kekse sind aber bekanntlich leider nichts für Hunde. Wer kurz davor ist, schwach zu werden und seinem Hund vielleicht doch die eine oder andere Weihnachtsleckerei gönnen möchte, sollte eigene Plätzchen für den Vierbeiner backen.

Hundekonfekt:

Eine Tafel Hundeschokolade aus dem Fachhandel zum Schmelzen bringen, mit 250 Gramm Topfen und ein paar Handvoll Haferflocken vermischen. Anschließend auf ein Blech streichen, hart werden lassen und vor der Verkostung in maulgerechte Stücke schneiden. Gesund und lecker.

Hundekekse backen

Selbstgebackenes hilft vor allem gegen flehende Hundeaugen. Noch mehr Backvergnügen gibt’s bei folgendem Rezept: Man benötigt 250 Milliliter Wasser, 200 Gramm Weizenmehl (am besten Vollkorn), ebenso viele gemahlene Haferflocken, 100 Gramm Reismehl, zwei kleine Becher Naturjoghurt, zwei Esslöffel Ahornsirup und je ein Teelöffel Kardamom und Zimt. Alle genannten Zutaten werden zu einem Teig vermengt und 30 Minuten kalt gestellt. Danach werden die Kekse mit einer gewünschten Form ausgestochen (lustige Ausstecher und Förmchen gibt es zum Beispiel in Haushaltsläden wie Rauch in Graz oder online www.backwelt.at) und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad zehn bis 15 Minuten gebacken. Back-Tabus für Vierbeiner: Chemische Zusatzstoffe, scharfe Gewürze, Zucker, „Menschen“- Schokolade und Kakao.

Backtipp:

Kekse bei leicht geöffneter Backofentür eine halbe Stunde trocknen lassen. Dann werden sie schön hart und machen Hunden noch mehr Spaß. Köchin Ingeborg Pils liefert in ihrem Buch „Sitz, platz, Plätzchen – Backen für den Hund“ weitere Rezeptideen und Zubereitungstricks.