Hundefreund zeigt Leinenzieher, wie sich sein Hund fühlt

Ein Pitbull mit Würgehalsband liegt auf den Boden, mit dem Kopf zwischen den Pfoten.
Weil der Hundebesitzer seinen Pitbull Terrier mit Würgehalsband durch die Straßen geschleift haben soll, wurde er von rabiaten "Tierfreunden" angegriffen. / Symbolfoto: pixabay.

In einem Akt von Selbstjustiz übte ein New Yorker Rache für einen Pitbull Terrier, der von seinem Besitzer an einem Würgehalsband durch die Straßen geschleift wurde. Er legte dem Mann selbst das Halsband an und riss an der Leine. Danach hagelte es Schläge und Tritte gegen den Hundebesitzer.

Jedem Menschen gerät das Blut in Wallung, wenn man auf offener Straße mit Tierquälerei konfrontiert wird. Ein Rapper aus Brooklyn, New York, verlor jedoch vollkommen die Beherrschung, als er einen Hundebesitzer und seinen Pitbull Terrier auf einem Spaziergang traf. Laut Newsweek soll dieser seinen Vierbeiner an einer Eisenkette mit Würgehalsband regelrecht durch die Straßen geschleift haben. Immer wieder soll er an der Leine gerissen haben, der Hund wehrte sich vergeblich gegen die Behandlung. Da ergriff der rabiate Tierfreund Tashawn Rodriguez die Initiative: In einem Video konfrontiert er den Leinenzieher, legt ihm selbst das Halsband an und reißt ihn mit einem kräftigen Zug zu Boden. „Das hast du auch gemacht!“, ruft er immer wieder und zieht den Mann hinter sich her. Doch dabei ließ er es nicht bewenden.

Tätlicher Angriff auf Tierquäler

Immer wieder hagelt es auch Schläge und Tritte, in die Rippen des Mannes und in sein Gesicht. Die ganze Aktion wurde von einem Freund gefilmt, später postete Rodriguez seinen Angriff auf seinem Twitter-Profil. Die Reaktionen der User auf die Bilder sind gemischt. „Ich verstehe seinen Ärger. Ich wäre auch wütend, wenn jemand meinen Hund so behandelt. Aber… er ist immer noch eine Person.“, schreibt ein User, eine andere: „Ihr habt ein Verbrechen begangen und es online gepostet.“ Rodriguez, selbst Hundebesitzer, verteidigt seine Tat mit einem Foto des misshandelten Hundes, der im Video nicht zu sehen war. Angeblich hatte der Hund bereits Blut im Gesicht. Ob er nun wegen Körperverletzung angezeigt wird oder ob der gepeinigte Leinenzieher von nun an respektvoller mit seinem Hund umgehen wird, ist nicht bekannt.