Pärchen rettet Beagle-Seniorin aus Facebook-Anzeige

Ein Beagle liegt auf dem Teppich und hat die Schnauze mit traurigem Blick auf die Pfoten gestützt.
Zu Beginn war die Beagle-Hündin Maple apathisch und verschlossen. Was hatte sie bei ihrem Vorbesitzer erlebt? / Symbolfoto: pixabay.

Eigentlich ist es wenig ratsam, Hunde über Internetanzeigen zu erwerben. In diesem Fall handelte es sich jedoch eher um eine Rettungsaktion, als ein Pärchen auf Facebook neben dem Foto einer älteren Beagle-Hündin las: „Muss bis zum Wochenende weg sein.“ Zum Glück für Maple wartet ein toller Lebensabend auf sie…

Wie der Dodo berichtete, stolperte ein Pärchen über eine sehr ungewöhnliche Facebook-Anzeige. Neben dem Foto einer älteren Beagle-Hündin stand bloß: „Muss bis zum Wochenende weg sein.“ Ihr Vorbesitzer verschenkte die Hündin, wollte sie geradezu loswerden. Der Grund für die übereilte Aktion ist nicht bekannt – möglicherweise war die Pflege des älteren Hundes auch zu anstrengend geworden. Zum Glück für Maple fasste sich das Paar ein Herz und fuhr drei Stunden, um die Seniorin abzuholen. Der Zustand, in dem die Hündin übergeben wurde, war erschreckend: „Sie war klatschnass, sie hat schlecht gerochen und ihre Krallen waren viel zu lang“, erzählte Frauchen Taylor im Interview. „Sie war sehr ängstlich. Wer weiß, was sie hatte durchmachen müssen?“ Die ersten Tage blieb Maple in der Sicherheit ihres Hundebettchens, schlief viel und ließ Streicheleinheiten eher apathisch über sich ergehen. „Es war fast so, als würde sie nicht wissen, dass sie sich im Haus bewegen und es erkunden darf.“ Doch so leicht wollte Taylor nicht aufgeben. Und siehe da – mit viel Liebe und Geduld öffnete sich die Beagle-Seniorin schließlich.

Ein neues Leben für eine alte Hündin

Mit Hilfe von Taylors anderem Hund Cooper ging Maple mehr aus sich heraus. Sie begann, ihr sicheres Plätzchen zu verlassen und begleitete ihn in den Garten. Cooper zeigte Maple seine Lieblingsorte, und wie man spielte und herumschnüffelte. Wie man einfach ein Hund war. „Es ist, als wäre sie nicht daran gewöhnt gewesen, dass sie verwöhnt und geliebt wird“, ist Taylor traurig. Doch ihre unerlässliche Liebe Maple gegenüber trug schnell Früchte. Heute ist Maple eine glücklichere, neugierige Hündin, die Kuschelzeit und Aufmerksamkeit genießt wie wahrscheinlich nie zuvor. „Sie ist verspielt und hat eine Menge Energie. Als sie zu uns kam, war sie ein wirklich verschlossener und schüchterner Hund, und jetzt will sie einfach nur alles erkunden.“

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