DNA Test für’s Sackerl ohne Gackerl

DNA Test
Schnell weg und keiner hat's gesehen ist in manchen Stadtteilen Londons nicht mehr. Foto: © pixabay
Schnell weg und keiner hat's gesehen ist in manchen Stadtteilen Londons nicht mehr. Foto: © pixabay
Schnell weg und keiner hat’s gesehen ist in manchen Stadtteilen Londons nicht mehr. Foto: © pixabay

Kein Sackerl dabei – aber keiner hat’s gesehen? Einfach aus dem Staub machen ist nicht mehr. Zumindest nicht im Osten von London, genauer gesagt in Barking und Dagenham. Denn dort sollen DNA Tests die “Täter” nun entlarven.

Hundebesitzer müssen sich auf saftige Strafen gefasst machen – sofern sie in Barking oder Dagenham im Osten Londons unterwegs sind und die Hinterlassenschaft ihres vierbeinigen Lieblings im wahrsten Sinn des Wortes der Gesellschaft hinterlassen. Denn sollte es auch niemand gesehen haben – das Gackerl wird jetzt zum Beweisstück. Und entlarvt Hund und – vor allem – den nachlässigen Besitzer.

Wie das funktionieren soll? DNA Tests am Gackerl sollen Hund und Besitzer identifizieren. Worauf Zweiteren eine Strafe von bis zu 80 Pfund (umgerechnet ca. 112 EUR) erwartet. Wie man Hundebesitzer dazu ermutigt, die DNA ihrer Vierbeiner registrieren zu lassen und ob das eventuell mit einer gesetzlichen Aufforderung einhergehen soll, alle Hunde bis April 2016 chippen zu lassen, wird derzeit vom Kennel Club, Keep Britain Tidy und Streetkleen, die Firma hinter den “PooPrints” DNA Tests, diskutiert.

2,3 Millionen Pfund gibt die Stadtregierung jährlich für die Beseitigung von Hundekot derzeit aus. In den USA sollen ähnliche Vorgangsweisen wie die DNA Tests Verunreinigungen durch Hundekot um bis zu 90 Prozent verringert haben.