NRW: Giftköder für Hunde verletzte sogar Frauchen

Ein Parsons Russell Terrier liegt mit sich leckernder Schnauze auf Gras, oben links ist ein gelbes
Giftköder sind eine große Gefahr für Hunde - und teilweise auch für Herrchen und Frauchen. / Symbolfoto: pixabay.

Giftköder sind leider für viele immer wieder ein trauriger Bestandteil des Lebens als stolzer Hundebesitzer. In Schermbeck in Nordhrhein-Westfalen wurden nun so gefährliche Köderfallen entdeckt, dass sogar das Frauchen beim Aufheben verletzt wurde. Der Hund befindet sich in Behandlung.

Laut dem Westen herrscht in der Gemeinde Schermbeck im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gerade höchste Alarmstufe für alle Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen. Im Bereich eines öffentlichen Parkplatzes und des Radwegs in der Nähe des Restaurants „Ramirez“ wurden mehrere Giftköder gefunden. Nachdem der Hund einer Anrainerin unglücklicherweise den Köder gefressen hatte, musste er sofort beim Tierarzt behandelt werden. Die Praxis gab den Tipp an die Facebook-Gruppe „Giftköder-Suchhunde“ weiter. Diese begaben sich in dem Gebiet auf die Suche und fanden weitere Köderfallen in einer Tüte: Dabei handelte es sich um Toastbrotsücke, die mit einer ätzenden Substanz getränkt worden waren. Obwohl eine Halterin EInweghandschuhe getragen hatte, als sie die Köder aufhob, trug auch sie Verletzungen an den Händen und Unterarmen davon. Die Polizei und das Ordnungsamt seien von den Vorfällen bereits in Kenntnis gesetzt worden.

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