Neuer Trainingspartner? Hund läuft bei Ferstl-Abfahrt über Piste

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Nicht nur für den Hund, sondern auch für den Sportler wäre ein Zusammenstoß auf der Piste böse ausgegangen. / Symbolfotos: pixabay.

Beim Abfahrtstraining am Sonntag in Bormio bekam es der deutschte Skifahrer Josef Ferstl plötzlich mit einem neuen Trainingspartner zu tun: Ein Hund war auf der Piste aufgetaucht. Der Sportler konnte rechtzeitig abbremsen und nahm die schlechte Zeit mit Humor hin.

Im italienischen Bormio trainierte der deutschte Abfahrtsspezialist laut Europsport gerade für den Super-G, als er am Sonntag eine ungewöhnlich schlechte Zeit fuhr. Gerade mal auf Platz 55 schaffte es der ansonsten so erfolgreiche Sportler im Training – doch dafür gab es einen guten Grund: Als er den Hang der Stelvio hinunterbrauste, tauchte plötzlich ein Hund wie aus dem Nichts auf der Piste auf und wollte sie überqueren. Zum Glück reagierten die Streckenarbeiter sofort und signalisierten Ferstl mit gelben Fahnen, abzubremsen. „Mein erster Gedanke war, dass ein Sturz passiert sein muss. Ich bin dann langsamer weitergefahren, kam über eine Welle. Und dann stand da plötzlich ein Hund“, erzählte Ferstl der Schweizer Zeitung „Blick“. Ferstl war trotz verringerter Geschwindigkeit immer noch zügig unterwegs, doch der Hund erkannte die drohende Gefahr und verließ von selbst die Piste. „Der Hund hat relativ schlau ausgeschaut, er ging auch sofort auf die Seite. Von daher kein Problem“, zeigte sich Ferstl humorvoll über seinen neuen „Trainingspartner“.

Auf der Skipiste haben Hunde (zur Sicherheit aller) definitiv nichts verloren, aber es gibt andere Wege, unsere Fellnasen auch bei Schnee und Eis gut auszulasten – wie wäre es zum Beispiel mit einem Schneelabyrinth?