Labrador rettet Herrchen vor Erfrierungstod

Nur bei Nacht gab Jagdhund Ares Laut, was die Suche nach ihm schwierig machte. Foto: Symbolfoto
Weil er nicht aufhörte, zu bellen, rettete er seinem Herrchen das Leben. Foto: Symbolfoto
Weil er nicht aufhörte, zu bellen, rettete er seinem Herrchen das Leben. Foto: Symbolfoto

Immer wieder unfassbar, wozu unsere Vierbeiner im Stande sind – diese treue Hundeseele holte Hilfe, bevor es zu spät war. Mit lautem Gebell machte er auf sein Herrchen, das regungslos zusammengeklappt war, aufmerksam.
Salzburg. Die Oberbekleidung des 35-jährigen Flachgauers war ganz zerfleddert, weil sein Hund mit aller Kraft versucht hatte, ihn zum Aufstehen zu bewegen –  was ihm aber nicht mehr gelang. Also bellte er lautstark und machte so die Anrainer aufmerksam, die sofort die Polizei in Anif verständigten. Denn neben dem Labrador lag sein Herrchen regungslos im Gras – und wäre vermutlich viel zu spät gefunden worden, da es bereits stockdunkel war.
Die eintreffenden Polizei- und Rettungskräfte konnten den Mann zunächst nicht einmal ärztlich versorgen, weil der Hund sein Herrchen so stark beschützte. Erst die Polizeidiensthundestreife schaffte es, den Labrador anzuleinen. Der Flachgauer wurde notversorgt und ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Mittlerweile befindet er sich auf dem Weg der Besserung.
Dem Hund verdankt er sein Leben – denn hätte er nicht gebellt, hätte das den sicheren Erfrierungstod bedeutet. Sein Vierbeiner war aber auch dafür verantwortlich, dass seine Identität geklärt werden konnte. Der Labrador führte die Diensthundestreife nämlich direkt zur Wohnadresse des Verletzten, was weitere Erhebungen möglich machte.