Illegaler Welpenhandel: 7 verwahrloste Hundewelpen gerettet

Sibirischer Husky im Käfig - Illegaler Welpenhandel

Am Donnerstag, den 15.04.2021, wurden einem 41 jährigen Rumänen in der Steiermark sieben Siberian-Husky-Welpen von der Polizei abgenommen, die er auf der Ladefläche seines LKW transportiert hatte. Die Hunde waren in kleine Katzentransportboxen gepfercht, die man zwischen Palettenstapeln entdeckte.
Der Rumäne hatte zuvor bei einer Firma in Leoben Material abgeladen – ein aufmerksamer Mitarbeiter bemerkte dabei die verwahrlosten Hundebabys und verständigte die Polizei.

Der Rumäne sagte gegenüber der Polizei aus, er habe die Welpen in einer Stadt im Westen Rumäniens von einem Unbekannten abgeholt, um sie auftragsgemäß weiter nach Deutschland zu bringen.

Bei den mitgeführten Heimtierpässen handelte es sich wohl um Fälschungen. Der von der Bezirkshauptmannschaft Leoben hinzugezogene Veterinär schätzte, dass die Welpen zwischen acht und zehn Wochen alt sind. In den Papieren hingegen wird das Alter mit mehreren Monaten angegeben.

Die verwahrlosten Welpen wurden dem Rumänen abgenommen und in die Arche Noah Graz gebracht. Zwei der Hundebabys sind in kritischem Zustand – die restlichen fünf sind erschöpft, aber stabil, lässt der Aktive Tierschutz auf seiner Facebookpage wissen.

Der Rumäne wird wegen Urkundenfälschung und Tierquälerei angezeigt.