Freitag, Oktober 7, 2022
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Hundemutter mit Welpen rettet ausgesetztes Baby

Es kann sich nur um ein weihnachtliches Wunder handeln: In Indien sorgte eine Hundemutter für Rührung und Erstaunen. Denn zwischen den Welpen ihres Wurfes fand man auch ein menschliches Neugeborenes. Anscheinend hatte sie ein ausgesetztes Baby so lange gewärmt und beschützt, bis Hilfe kam.

Die Dezembernächte können kalt werden, selbst im subtropischen Klima des indischen Bundesstaates Chhattisgarh. Obwohl die Temperaturen dort nachts selten unter zehn Grad Celsius fallen, sind diese noch immer viel zu kalt für ein neugeborenes Baby. Besonders, wenn dieses bei Nacht und Nebel ohne Kleidung oder Decken ausgesetzt wird. Laut dem Indian Express war genau so ein Fall im Bezirk Mungeli eingetreten. Zum Glück für das kleine Mädchen fand sich eine mitleidige Seele, die sich des ausgesetzten Babys annahm. Eine Hundemutter mit einem Wurf Welpen barg das Neugeborene zwischen ihren eigenen Kindern und wärmte und schützte es. Die Streunerin verblieb so lange bei dem Kind in einem Feld bei Saristal, bis Menschen die Schreie des Babys hörten. Diese staunten nicht schlecht, als sie zwischen den Hundewelpen ein splitterfasernacktes Baby entdeckten, sogar die Nabelschnur war noch intakt.

Lob für die Hundemutter

Obwohl die Helfer empört darüber sind, wer ein hilfsloses Neugeborenes ohne jeglichen Schutz gegen Wind und Wetter mitten in einem Feld aussetzen konnte, ist der Mittelpunkt dieser Geschichte dennoch die Hundemutter. Es zeugt von Mitgefühl und Aufopferungsbereitschaft, ein ausgesetztes Baby zu betreuen, wenn man eigentlich einen eigenen Wurf zu versorgen hat. Da das Kind vollkommen unverletzt war, nimmt man auch an, dass die Hündin das Kind gegen andere Tiere verteidigt hat. Dank ihr konnte das Mädchen, die man Akanksha nannte, wohlauf geborgen werden und befindet sich nun in Obhut der Behörden. Die Polizei sucht jetzt nach der Familie des Kindes – ihnen stehen strikte Maßnahmen für eine solch grausame Tat bevor. Viele Justizbeamte sprechen sich außerdem dafür aus, dass Akanksha nicht an ihre Familie zurückgegeben werden soll, wenn man diese ausfindig macht. Für ihre tierische Adoptivmutter jedoch hat man nur Lob übrig.

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