Sonntag, Oktober 2, 2022
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Hunde für Lederhandschuhe geschlachtet

Sie klettern panisch übereinander und versuchen der Metallschlinge zu entkommen – doch alle Fluchtversuche sind zwecklos. Die Produktion von Hundeleder ist in China Alltag, wie die Tierrechtsorganisation PETA erstmals dokumentierte.

„Wie soll man sich bei so vielen Großhändlern, die billiges Leder aus China importieren, sicher sein, dass die Lederhandschuhe, die Geldbörse oder ein Lederbesatz nicht aus Hundehäuten gemacht ist?“, fragt die Vorsitzende der Tierrechtsorganisation PETA Ingrid Newkirk in einer Aussendung. Während die Hundefleisch-Industrie in China bekannt ist, gelang es den Tierschützern von PETA Asia zum ersten Mal, die Produktion von chinesischem Hundeleder zu dokumentieren.

Sie werden zusammengetrieben, klettern übereinander und versuchen sich noch mit letzter Kraft, zu retten. Doch den Hunden wird die Haut teilweise sogar bei noch lebendigem Leib abgezogen. Ein PETA-Mitarbeiter machte in der chinesischen Provinz Jiangsu Aufnahmen von Arbeitern bei der Schlachtung der Vierbeiner. Täglich müssen in der Einrichtung 100 bis 200 Hunde ihr Leben lassen – für Lederhandschuhe und andere Lederwaren, die in die ganze Welt exportiert werden.

Sehr traurig, aber Tatsache: Das grausame Treiben ist nur schwer zu stoppen, denn in China werden noch immer keine Strafen für Tierquälerei verhängt.

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