Donnerstag, Oktober 6, 2022
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Hund von Ebola-Infizierten soll eingeschläfert werden

Nachdem sich eine spanische Krankenpflegerin bei einem Patienten mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, soll nun ihr Hund – als Vorsichtsmaßnahme und gegen ihren Willen – eingeschläfert werden. Die Familie startete eine Online-Petition gegen die Tötung.

Madrid. Eine 44-jährige Krankenschwester ist als erster Mensch außerhalb Westafrikas mit dem jüngsten Ebola-Virus infiziert, weil sie einen an dem Virus erkrankten spanischen Priester behandelt hatte. Sie und ihr Mann befinden sich in Quarantäne – nun soll ihr Hund eingeschläfert werden.

Die örtlichen Behörden hätten einen Gerichtsbeschluss erwirkt, um gegen den Willen der Krankenschwester und ihres Mannes den Hund der Familie einschläfern zu lassen, wie der „Spiegel Online“ berichtet. Diese sind verzweifelt und starteten einen verzweifelten Aufruf im Internet, um den zwölfjährigen Mischling Excalibur doch noch retten zu können. 86.000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben, um gegen die Tötung zu protestieren.

Laut „Spiegel Online“ beklagen Tierschützer, dass Excalibur eingeschläfert werden soll, ohne vorher getestet worden zu sein. Auch sei wissenschaftlich nicht bewiesen, ob Hunde das Ebola-Virus überhaupt übertragen können. Experten für Infektionskrankheiten zufolge sei die Tötung des Vierbeiners eine Überreaktion.

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