Hund Max mit Brief ausgesetzt – aus schrecklichem Grund

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Max wurde an einer Parkbank festgekettet und zusammen mit einem Brief zurückgelassen - aus einem schrecklichen Grund. / Fotos: Twitter (@MascotaCoyoacan).

Anfang der Woche war ein Hund an einer Parkbank festgekettet aufgefunden worden, neben ihm war ein Stück Papier mit einem Stein fixiert. In krakeliger Handschrift, wahrscheinlich der eines Kindes, wurden Finder darum gebeten, den Hund namens Max aufzunehmen und ihm ein besseres Leben zu geben.

Es gibt viele Gründe, warum Hunde ausgesetzt werden, und die meisten davon ergeben sich aus der Kurzsichtigkeit ihrer HalterInnen: Man hat doch keine Zeit für den Hund, er kostet zu viel, er ist erwachsen geworden, die Verantwortung ist zu groß. Es ist immer falsch, einen Hund einfach auszusetzen – wenn es nicht anders geht, sollte man sie lieber in einem Tierheim abgeben, wo sie sofort versorgt werden können und nicht in die Notlage geraten, Hunger oder Durst zu leiden oder sich in körperliche Gefahr zu begeben. Doch manchmal gibt es auch durchaus gute Gründe, einen Hund nicht mehr zu Hause haben zu wollen, und in Max Fall ist dieser Grund besonders traurig.

Bitte um ein besseres Leben

Laut dem DailyStar wurde der Rüde Anfang der Woche in der mexikanischen Hauptstadt Mexico City von Passanten gefunden, und man alarmierte die Tierschutzorganisation „Mascota Coyoacan“. Der Hund war zusammen mit einem Stück Papier an eine Parkbank gekettet worden, dessen Inhalt die Tierschützer zu Tränen rührte. In krakeligen Buchstaben, die wahrscheinlich ein Kind geschrieben hatte, stand da: „Bitte, adoptieren Sie Max und sorgen Sie gut für ihn. Ich habe ihn nur schweren Herzens hier zurückgelassen, aber meine Verwandten missbrauchen ihn und es tut weh, ihn in dieser Situation zu sehen. Wenn Sie das lesen und Mitleid empfinden, nehmen Sie ihn mit und kümmern Sie sich um ihn. Wenn nicht, lassen Sie diesen Brief bitte zurück, damit jemand anderes Max adoptieren kann.“ Das Kind hatte anscheinend keinen anderen Ausweg gewusst, um seinen vierbeinigen Freund vor den Gewalttaten der Familie zu schützen. Der sichtlich nervöse und misstrauische Max wurde in einem Tierheim untergebracht, wo er positiv auf menschlichen Kontakt reagieren soll und an eine gute Familie weitervermittelt wird, sobald er sich von seinen psychischen Strapazen erholt hat. Um sein altes Leben hinter sich lassen zu können, wurde sein Name von Max auf Boston geändert – hoffentlich wird sein neues Leben sein bestes Leben sein, denn es gibt auf dieser Welt mindestens eine Person, die sich das von Herzen wünscht.