Mühlviertel: Hund landete in „Totschlagfalle“

In diese verbotene Falle tappte der arme Vierbeiner. Foto: Polizei

In der Gemeinde Engerwitzdorf geriet ein kleiner Hund in eine sogenannte Totschlagfalle und wurde schwer verletzt.

Eine Oberösterreicherin war mit ihrem Malteser spazieren, als dieser plötzlich aufjaulte – er war in eine Totschlagfalle geraten. Nur mit Mühe schaffte sie es, das verletzte Tier zu befreien.

Im oberösterreichischen Mühlviertel, im Gemeindegebiet Engerwitzdorf, war eine 53-jährige Hundebesitzerin aus Katsdorf mit ihrem Hund Knopfi unterwegs. Plötzlich hörte sie ihren Liebling laut aufjaulen. In einem Elefantengrasfeld war er in eine so genannte Totschlagfalle geraten. Nur mit großer Mühe konnte sie den verletzten Malteser aus der verbotenen Falle befreien.

Der arme Vierbeiner hatte sich Verletzungen im Halsbereich zugezogen und wurde vom Tierarzt sofort behandelt. Von dem Tierquäler fehlt bisher jede Spur. Zwar konnte die Polizei den 58-jährigen Pächter aus Engerwitzdorf ausfindig machen, der bestreitet jedoch, etwas mit der Falle zu tun zu haben.

Gefährliche Fangeisen

Bei Totschlagfallen handelt es sich um sogenannte Fangeisen, die in vielen Ländern bei zur etwa Bejagung von Füchsen und Dachsen eingesetzt werden. In Österreich und Deutschland sind die meisten dieser Fallen verboten. Welche Varianten erlaubt sind und zu welchem Zweck sie eingesetzt werden dürfen, variiert jedoch nach Bundesland. Die Vorschriften finden sich in den jeweiligen Landesjagdgesetzen. Gerade bei kleinen Hunderassen verursachen die Fallen oftmals tödliche Verletzungen.

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