Samstag, September 24, 2022
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Hündin mit riesigem Tumor zum Sterben ausgesetzt

Es war eine erschreckende Entdeckung, welche die Tierschützerinnen von DAR machten, als sie eine Hündin mit einen Tumor am Bauch entdeckten, der so groß wie eine Bowlingkugel war. Anscheinend hatte man die arme Fellnase zum Sterben ausgesetzt.

Die Tierschützerinnen von Diasozo Animal Rescue (kurz DAR) im griechischen Karditsa haben in ihren zehn Jahren der Tierrettung schon so manches schwere Hundeschicksal gesehen und auch erfolgreich abgewendet, beispielsweise Brenda, die man bei sengender Sommerhitze ausgesetzt hatte. Als das Team einen Anruf von einem Autofahrer bekamen, der am Straßenrand einen Hund mit großem Tumor an der Seite gesehen hatte, zogen sie wie immer sofort los, um der Fellnase zu helfen. Als sie die Hündin in einem Feld nahe ihrer ersten Sichtung fanden, waren sie dennoch geschockt: Der Tumor, der dem gepeinigten Vierbeiner vom Bauch hing, war so groß wie eine Bowlingkugel. Da die Hündin ansonsten wohlgenährt und sehr freundlich und zutraulich war, nahm man an, dass es sich bei ihr um keine Streunerin handelte – aber höchstwahrscheinlich war sie wegen ihres Tumors und aus Angst vor hohen Tierarztkosten zum Sterben außerhalb der Stadt ausgesetzt worden.

Kampf gegen den Tumor

Kurzerhand wurde die Fellnase eingepackt und zur Tierärztin gebracht, die den Tumor vollkommen entfernen konnte. Die Genesung der bereits etwas älteren Hündin war jedoch lang und schwierig: Erst nach mehreren Wochen konnte der Vierbeiner die Praxis verlassen und ins DAR-Zentrum umziehen, wo man sich um ihre Vermittlung bemühte. Doch Hundesenioren haben bei der Adoption leider schlechte Karten – dass die tapfere Tumorpatientin aufgrund von Katarakten in beiden Augen noch dazu kaum sehen kann, machte die Sache nicht besser. Man hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben und bereitete sich darauf vor, die Hündin in ein Tierheim umzusiedeln, als ein älteres Ehepaar Interesse zeigte. Die Fellnase fühlte sich sofort in ihrem neuen Zuhause wohl, und auch ein Folgebesuch ein paar Wochen später bestätigte, dass sie endlich ein schönes neues Heim gefunden hatte – hoffenlich ihr letztes!

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