Hat Google-Auto einen Hund getötet?

Google Hund Auto
Hier sieht man aus der Google-Kameraperspektive, wie der kleine Hund vor dem Auto die Straße quert. Wenig später zeigt die 360-Grad-Kamera des Autos, dass der offenbar gleiche Hund leblos an der nahezu gleichen Stelle auf der Straße liegt.

Bilder auf Google Street View führten zum Verdacht, dass ein Google-Auto einen Hund in Chile überfahren haben könnte.

Seit der Internet-Riese Google mit seinen Street-View-Autos über den Erdball verteilt unterwegs ist, regt sich da und dort immer öfter Widerstand. Kritiker könnten nun durch einen Vorfall in Chile Aufwind erhalten. Dort besteht der Verdacht, dass eines der Autos mit den 360-Grad-Kameras am Dach einen Hund überfahren hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass aufgrund der Bilder die Google – sei es aus der Luft oder auf der Straße – aufnimmt, Alarm ausgelöst wird. Vor nicht allzu langer Zeit meinten Internet-User auf einem Google-Satellitenbild eine Leiche in einem deutschen Fluss gesehen zu haben. Eine Alarmsuche der Polizei verlief damals aber ergebnislos.

Jetzt schockieren Bilder aus Chile vor allem Hundefreunde auf der ganzen Welt. Dort ist Google gerade dabei mithilfe seiner speziellen Street-View-Autos durch die Straßen zu fahren und permanent 360-Grad Bilder der Umgebung zu schießen, die dann später im Internet abrufbar sind.

Laut einem Artikel des Berliner Kurier sind nun Bilder aufgetaucht, die den tödlichen Zusammenstoß eines Straßenhundes mit einem Auto von Google dokumentieren. Gibt man beim Kartendienst in der Suchfunktion „Meza Bell 2815-2861, Quinta Normal, Región Metropolitana, Chile“ ein und folgt der Straße ein bisschen, dann sieht man zunächst ein Hund vor dem Auto über die verlassene Straße laufen. Dreht man sich an diesem Punkt um die eigene Achse, sieht man plötzlich einen Hund leblos an der gleichen Stelle auf der Straße liegen. Ein klarer Fall?

Laut Bericht will Google nun die Bilder genau analysieren, denn, wie seitens des Unternehmens beteuert wird:  „Wir haben Sicherheitsrichtlinien und Vorgaben, um Menschen und Tiere zu schützen“.