Happy End – Hund von Ebola-Patientin darf wieder nach Hause

Nina Pham darf ihren Bentley nach langer Quarantäne wieder in die Arme schließen. Screenshot USA Today
Nina Pham darf ihren Bentley nach langer Quarantäne wieder in die Arme schließen. Screenshot USA Today
Nina Pham und ihr Bentley nach der Quarantäne wieder glücklich vereint. Screenshot USA Today

Drei Wochen Quarantäne musste der kleine Spaniel aushalten. Jetzt ist die Gefahr vorbei. Am Wochenende durfte die texanische Krankenschwester ihren geliebten Vierbeiner wieder in die Arme schließen.
Sie hatte sich mit der gefährlichen Krankheit infiziert, weil sie Ebola-Patient Thomas Duncan betreut hatte. Unklar war, ob sich auch Nina Phams Hund Bentley mit dem Virus infiziert hatte.
Anders als Excalibur, dem Vierbeiner der spanischen, ebenfalls mit Ebola infizierten Krankenschwester, der auf Anordnung der Behörden und trotz heftiger Proteste der Familie und der spanischen Bevölkerung eingeschläfert worden war, durfte Bentley am Leben bleiben. Zum Glück. Tests fielen negativ aus und nach drei Wochen Quarantäne durfte nun Pham, die inzwischen als geheilt gilt, ihren geliebten Cavalier King Charles Spaniel wieder zu sich nach Hause holen.
Es ist bisher kein Fall dokumentiert, in dem Ebola jemals von einem Hund auf einen Menschen übertragen wurde. Eine 2005 veröffentlichte Untersuchung geht auf eine Studie zurück, bei der ein Ebola-Ausbruch in den Jahren 2001/02 in Gabun untersucht wurde. Forscher fanden dort in Hunden Antikörper gegen das Virus – ein Zeichen für eine vorangegangene Ebola-Infektion. Unklar blieb jedoch, ob sich die Hunde bei Menschen oder bei Wildtieren angesteckt hatten. Die Vierbeiner sollen keine Symptome zeigen.