Fataler Fehler – Hund starb in Händen der Pflegefamilie

Ein Hund schaut über den Rücksitz eines Autos.
Die Pflegefamilie beging einen fatalen Fehler - und der Hund musste mit dem Leben bezahlen. / Symbolfoto: pixabay.

Ein Hundebesitzer brachte seinen Pitbull „Spike“ vorübergehend bei einer Pflegefamilie unter. Leider beging diese einen fatalen Fehler – und der Hund bezahlte dafür. Nach einem langen Kampf erlag Spike einem Hitzschlag.

Laut der Norddeutschen Rundschau hatte der Mann kein schlechtes Gefühl gehabt, als er seinen Pitbull Terrier „Spike“ bei einer Pflegefamilie aus dem Kreis Steinburg untergebracht hatte. Das Arrangement hätte nur vorübergehender Natur sein sollen – doch niemals hätte sich einer der Beteiligten gedacht, dass der Mann seinen Hund nicht mehr nach Hause bringen würde. Am Donnerstag unterlief der Pflegefamilie dann ein fataler Fehler. Bei mehr als 30 Grad Celsius Außentemperatur ließen sie den Hund im Auto. Dieses war auf dem Parkplatz eines Supermarktes abgestellt worden. Die Pflegefamilie schien nicht gewusst zu haben, dass sich Autos in der prallen Sonne binnen weniger Minuten auf das Doppelte der Außentemperatur aufheizen können. Erst die Polizei rettete den Hund per Einschlagen der Fensterscheibe aus dem Wagen. Da litt Spike jedoch schon unter einem extremen Hitzschlag – seine Körpertemperatur betrug bereits 42,6 Grad. Er wurde zur Notversorgung zu einem Tierarzt und danach in ein Kleintierzentrum gebracht.

Jede Hilfe zu spät

Der Besitzer erfuhr über Facebook, was seinem Vierbeiner zugestoßen war. Sofort eilte er zu Spike, um ihn in seinem Kampf zwischen Leben und Tod zu unterstützen. Doch leider erlag der tapfere Vierbeiner den Folgen des Hitzschlags. Nach mehreren Organversagen traf das Herrchen die schwere Entscheidung, Spike von seinem Leid zu erlösen. Er wurde von einem Tierarzt eingeschläfert, nachdem jede Hoffnung auf Genesung vergebens war. „Ich war bis ganz zum Schluss bei ihm und sogar viel länger. Das war so hart. Als ich beim Tierarzt in den Raum kam, hat er noch versucht, den Kopf zu heben und hat mir dann einen Kuss gegeben, auch noch kurz mit dem Schwanz gewedelt“, erzählte der Mann im Interview. Ob und wie er gegen die Pflegefamilie rechtlich vorgehen will, ist noch nicht entschieden. Zuerst muss der Mann den Schock des plötzlichen Ablebens seines Hundes Spike verarbeiten.

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