Samstag, September 24, 2022
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Ebola in Spanien: Hund Excalibur musste sterben

Der Kampf der Familie und zahlreicher Tierschützer war vergebens – gestern noch wurde Excalibur, der Hund der mit Ebola infizierten spanischen Krankenschwester, eingeschläfert.

Weil sie einen mit Ebola infizierten Priester behandelt hatte, hatte sich die 44-jährige Pflegehelferin Teresa Romero Ramos selbst angesteckt. Als die Behörden am Dienstag die Tötung ihres Hundes Excalibur anordneten, gingen in Spanien die Wogen hoch. Der Mann der Pflegerin hatte eine Online-Petition initiiert, um Unterschriften gegen eine Tötung zu sammeln.
Alle Bemühungen waren zwecklos. Das Madrider Gericht stellte den Behörden die Erlaubnis aus, das arme Tier aus der Wohnung der Krankenschwester zu holen und einzuschläfern. Mehr als 50 Tierschützer campierten davor und versuchten, das zu verhindern, doch sie hatten keine Chance. Zwei der Protestierenden wurden verletzt, als sie noch vergeblich versuchten, das Auto, mit dem Excalibur abtransportiert wurde, aufzuhalten, wie die Zeitung „El Pais“ berichtet.
Man dürfe „kein Risiko eingehen“, habe der Präsident der Madrider Veterinärvereinigung Felipe Vilas „El Pais“ mitgeteilt.

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