Samstag, Oktober 1, 2022
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Duisburg: Mit gestohlenem Hund auf Weihnachtsmarkt?

Beamte des Ordnungsamtes hielten einen Mann mit Hund am Weihnachtsmarkt in Duisburg auf. Weil dieser sich in Widersprüche verstrickte, was die Herkunft seines Sibirischen Huskys anging, wurden die Beamten stutzig. Die Hündin war zwar gechippt, aber nicht registriert – und wahrscheinlich handelte es sich bei dem Mann nicht um ihren rechtmäßigen Besitzer. Die Suche läuft auf Hochtouren.

Es ist schwer zu sagen, was genau die Beamten auf den Mann und seinen Hund aufmerksam machten, die laut dem Westen am Wochenende zusammen über den Weihnachtsmarkt in Duisburg spazierten. Vielleicht war es die beeindruckende Erscheinung der Sibirischen Husky-Hündin, vielleicht verhielten sich Hund oder Herrchen verdächtig. Jedenfalls nahmen die Beamten des Ordnungsamt eine Routinekontrolle an dem Mann vor. Sie fragten ihn, ob er der Besitzer des Hundes sei. Dieser verstrickte sich jedoch bei der Auskunft über seine Hündin immer wieder in Widersprüche, sodass die Beamten beschlossen, eine Chipkontrolle durchzuführen. Das Tier verfügte zwar über einen Chip, dieser war jedoch auf niemanden registriert. Auch hier konnte der Mann keine plausiblen Antworten bieten. Aus diesen Gründen nahmen ihm die Ordnungswachen die Husky-Dame ab. Momentan befindet sich die Hündin in der Obhut eines Tierheims in Duisburg.

Suche nach Herrchen oder Frauchen

Wie die Husky-Hündin an den Mann geriet und ob sie ihm tatsächlich gehört, ging aus den vagen Aussagen nicht hervor. Ebenso schleierhaft ist, wer der vermutlich rechtmäßige Besitzer des Vierbeiners ist, denn bisher wurde kein Hund mit ihrer Beschreibung als vermisst gemeldet. Ein Tierfreund startete deshalb einen Aufruf auf Facebook, ob jemand die Hündin erkenne und Licht in die verworrene Angelegenheit bringen kann. Mittlerweile wurde der Beitrag hunderte Mal geteilt, jedoch ohne Erfolg. Man würde sich über weiterführende Hinweise freuen und hoffe, die Hündin bald wieder in ihr richtiges Zuhause bringen zu können. Bei Gelegenheit plädieren TierschützerInnen auch wieder an alle TierbesitzerInnen, ihre Haustiere nicht nur chippen zu lassen, sondern auch die Registrierung vorzunehmen. Denn wenn die Hündin in der Datenbank registriert wäre, hätte man ihr trautes Heim bereits mit Leichtigkeit ausfindig machen können.

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