Freitag, Oktober 7, 2022
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Burgenland: Verkohlter Hundekadaver auf Grillplatz gefunden

Für Entsetzen und Verwirrung sorgte diese Woche ein verkohlter Hundekadaver in der Nähe eines Grillplatzes in Burgenland. Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Leichnam verschwunden. Nun herrscht große Ratlosigkeit.

Es war ein schrecklicher Anblick, der sich einem Mitarbeiter des Gemeindeamts Winden am See in Burgenland bot. Laut der Kronen Zeitung machte der Mann auf einer Parzelle in der Nähe eines Grillplatzes den grausigen Fund: Ein verbrannter Tierkadaver lag auf dem Boden. Der Mitarbeiter war sich aufgrund der Form und Größe sicher, dass es sich um den Leichnam eines Hundes handeln musste. Sofort verständigte er die Behörden. Anhand der vor Ort geknipsten Fotos bestätigte sich der Verdacht schnell: Es handle sich höchstwahrscheinlich um einen verkohlten Hundekadaver. Was war mit dem Hund passiert? Hatte man es mit einem Fall von schrecklicher Tierquälerei zu tun oder hatte jemand eine illegale Feuerbestattung eines geliebten Haustiers durchgeführt? Da man nicht weiterwusste, wurde die Polizei alarmiert. Wenig später sorgte der Kadaver jedoch für eine zweite Überraschung: Als die diensthabenden Beamten am Tatort eintrafen, war der verkohlte Leichnam nämlich spurlos verschwunden.

Verschwundener Leichnam

Die gesamte Umgebung um den Fundort wurde abgesucht – jedoch ohne Erfolg. Auch Hinweise darauf, was in der kurzen Zeit ohne Aufsicht dort passiert sein könnte, gibt es keine. “Es konnten keine verwertbaren Spuren sichergestellt werden, die auf einen Abtransport des Vierbeiners hinweisen würden”, berichtete ein Beamter. Für wahrscheinlich halte man die Theorie, dass ein anderes Raubtier wie ein Fuchs sich des Kadavers angenommen und ihn verschleppt haben könnte. Weil es keinerlei Spuren oder Zeugen gibt, wird das Geschehen um den verkohlten Hundekadaver wohl ein unaufgeklärtes Rätsel bleiben. Da Feuerbestattungen für Haustiere gesetzlich nur von darauf spezialisierten Gewerben durchgeführt werden dürfen, bleibt nur zu hoffen, dass dem Hund das geringere der beiden möglichen Verbrechen zugestoßen ist. Von einem Fall von Tierquälerei sei nicht zwingend auszugehen, ausgeschlossen werde jedoch nichts.

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