Bully-Welpe aus überhitztem Auto gerettet

Französische Bulldogge im Sand
Französische Bulldogge im Sand
Der Welpe wurde zum Glück rechtzeitig aus dem Auto befreit. Foto: Symbolfoto

In der prallen Sonne hatte gestern eine Hundebesitzerin ihren Pkw abgestellt. Darin eingesperrt war ihr Welpe – und das bei 35 Grad Außentemperatur. Gerade noch rechtzeitig konnte der Vierbeiner von der Polizei gerettet werden.

Mensch kann nicht vorsichtig genug sein, wenn er Hund bei diesen Temperaturen im Auto alleine zurücklässt. Nur wenige Minuten können tödlich enden. So gesehen hatte eine Französische Bulldogge gestern großes Glück. Die Besitzerin ließ ihren Welpen im in der prallen Sonne geparkten Pkw am Parkplatz eines Einkaufszentrums im steirischen Gleisdorf zurück. Und das bei 35 Grad Außentemperatur.

Besitzerin erbost

Passanten vernahmen ein Winseln und ließen die Besitzerin des Autos ausrufen, die sich jedoch nicht meldete. Also verständigten sie die Polizei, die es schaffte, das Fahrzeug zu öffnen und den Bully-Welpen zu befreien. Sie brachten ihn an einen schattigen Platz, wo sie ihn mit Wasser versorgten. „Er war ganz fertig, hat sich aber dann relativ schnell erholt“, so ein Polizeibeamter. Erst dann sei die Besitzerin zum Pkw zurückgekommen und „erbost darüber gewesen, dass wir uns in ihre Angelegenheiten eingemischt haben“, so der Polizist. Der Vorfall wird nun der Staatsanwaltschaft Graz und Bezirkshauptmannschaft Weiz zur Beurteilung mitgeteilt.