Boxer Pacquiaos Vater aß seinen Hund

Boxer Manny Pacquiao
Foto: screenshot mirror.co.uk
Boxer Manny Pacquiao, Foto: screenshot mirror.co.uk
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Erst zwölf Jahre war er alt, als der heute sehr erfolgreiche philippinische Boxer Manny Pacquiao mit ansehen musste, wie sein Vater seinen Hund verspeiste. Er riss von zu Hause aus – und startete nur zwei Jahre später seine Karriere.

Kommenden Samstag ist es soweit. Am 2. Mai soll in Las Vegas der “Kampf des Jahrhunderts” über die Bühne gehen. Nur wenige Tage, bevor sich der Philippine Manny Pacquiao und der Amerikaner Floyd Mayweather im Boxring gegenübertreten werden, enthüllt Pacquiaos Trainer Freddie Roach, wie alles begann.

“Manny rannte von zu Hause weg nachdem sein Vater seinen Hund gegessen hatte” so der Trainer auf mirror.co.uk. Im zarten Alter von zwölf Jahren hatte Manny Pacquiao seinen eigenen Vater dabei erwischt, wie dieser seinen Hund verspeiste. Die Familie hatte in sehr ärmlichen Verhältnissen gelebt, der Vierbeiner war vielleicht die einzige Aussicht auf etwas Essbares gewesen. Dennoch – der junge Pacquiao war geschockt und verließ sein Zuhause, um fortan auf der Straße zu leben.

Zwei Jahre lang kämpfte er sich durch, ehe er – bereits mit 14 Jahren – mit dem Boxen anfing. Heute wird der 36-jährige, hundefreundliche Sportler stets von seinem Jack Russel Terrier Paco begleitet – zu Trainingsläufen und sogar ins Fitnessstudio.

Seit 2007 verboten

Im Übrigen ist der Verkauf von Hundefleisch für den menschlichen Verzehr auf den Philippinen erst seit 2007 verboten. Ein Tierschutzgesetz aus 1998 verbietet die Tötung von Tieren, die nicht für den Verzehr bestimmt sind, wobei Ausnahmen etwa bei religiösen Zeremonien erlaubt sind. Der illegale Handel wurde jedoch vor nur wenigen Jahren noch auf etwa 2,8 Millionen EUR geschätzt.