Blinde Husky-Hündin Mackenzie verzückt über ersten Schnee

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Die blinde Husky-Hündin Mackenzie kann den Schnee zwar nicht sehen, dafür aber umso mehr spüren. / Fotos: Instagram (@mackenziethehusky).

Der erste Schnee ist für viele Hunde ein unglaubliches Erlebnis. Woher kommt denn plötzlich dieses ganze weiße Zeug und warum ist es so kalt? Husky-Hündin Mackenzie ist als junger Welpe nach und nach erblindet. Ihren ersten Schnee konnte sie daher leider nicht sehen – ihre Freude darüber ist dennoch deutlich sichtbar.

Laut dem Online-Tiermagazin The Dodo litt Mackenzie bereits als zehn Wochen alter Welpe an einem Glaukom. Daher konnte sie auf dem rechten Auge bereits nichts mehr sehen, als sie zu ihrer neuen Besitzerin Mandy Leung nach Hause kam. Nur einen Monat später erblindete von einem Tag auf den anderen plötzlich auch das linke Auge des Sibirischen Husky. Doch obwohl sie nun in vollkommener Dunkelheit durch die Welt tapsen musste, ließ sich Mackenzie nicht entmutigen. „Dadurch, dass sie schon in einem sehr jungen Alter lernen musste, sich zurechtzufinden, ist sie ein sehr selbstbewusstes Mädchen geworden“, erzählte Leung dem Dodo. „Sie erkundet neue Ort ohne Probleme und kann wie ein normaler Hund apportieren. Manchmal vergesse ich sogar, dass sie blind ist, weil sie mir geradewegs in die Augen starrt, wenn sie mich ansieht.“ Mackenzie liebt alle Dinge, die sehende Hunde ebenfalls mögen: kuscheln, lange Spaziergänge und Spielen mit ihren vierbeinigen Freunden. „Zuhause ist sie sehr ruhig, aber draußen ist sie ein ziemlicher Spitzbube und albern. Sie ist das freundlichste Hündchen überhaupt und hat noch niemals jemanden getroffen, den sie nicht mochte.“

Erster Schnee für blinden Husky

Für einen Sibirischen Husky ist Schnee eine besonders tolle Sache. Als (ehemalige) Schlittenhunde haben sie viel Spaß daran, stundenlang durch den Pulverschnee zu laufen. Und obwohl Mackenzie ihre ersten Schneeflöckchen nicht sehen konnte, nahm sie diese auf andere Weise wahr. In diesem Video ist zu sehen, wie die Hündin verzückt durch die kalten Flocken springt.

„Schnee ist eines ihrer Lieblingsdinge, und sie möchte gar nicht mehr ins Haus kommen, wenn draußen Schnee liegt“, sagte Leung über die Wintereuphorie von Mackenzie. Ohne ihre Augen ist ihr Geruchs-, Gehör- und Geschmackssinn geschärft – und die weißen Flocken scheinen alle ihre Sinne auf wunderbare Weise anzuregen. Und dank ihres dicken Fells kann sie stundenlang draußen bleiben, ohne zu frieren. Oder zumindest so lange, wie es ihr Frauchen in der Kälte aushält!

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