Einleitung: Der Berger de Picardie im Porträt
Der Berger de Picardie, auch Berger Picard, Picard oder Picardie-Schäferhund genannt, fällt sofort durch sein raues Fell, die großen Stehohren und den scheinbar etwas zerzausten Gesichtsausdruck auf. Hinter dieser rustikalen Erscheinung steckt jedoch ein eleganter, intelligenter und ausgesprochen sensibler Hütehund. Er bindet sich eng an seine Familie, denkt gerne selbstständig und benötigt sowohl körperliche Bewegung als auch abwechslungsreiche Aufgaben.
Ursprünglich führte und bewachte der Berger de Picardie Schafherden. Deshalb besitzt er noch heute viel Ausdauer, Wachsamkeit und Eigeninitiative. Er kann ein liebevoller Familienhund sein, doch er ist kein unkomplizierter Befehlsempfänger. Wer einen Picard halten möchte, sollte geduldig, humorvoll und konsequent sein. Harte Erziehung oder monotone Wiederholungen passen dagegen nicht zu seinem feinfühligen Wesen.
Obwohl seine Geschichte weit zurückreicht, gehört der Berger Picard weiterhin zu den seltenen Hunderassen. Dadurch kann die Suche nach einem verantwortungsvoll gezüchteten Welpen längere Zeit dauern. Der folgende Ratgeber erklärt ausführlich, wie der Berger de Picardie aussieht, welchen Charakter er besitzt, welche Beschäftigung er benötigt und worauf bei Gesundheit, Rechtslage und Welpenkauf zu achten ist.
Steckbrief & Klassifizierung
| Merkmal | Angaben zum Berger de Picardie |
|---|---|
| Vollständiger Rassename | Berger de Picardie |
| Weitere Namen | Berger Picard, Picard, Picardie-Schäferhund |
| Ursprungsland | Frankreich |
| FCI-Gruppe | Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde |
| FCI-Sektion | Sektion 1: Schäferhunde |
| FCI-Standard | Nummer 176 |
| Arbeitsprüfung | Laut FCI-Klassifikation vorgesehen |
| Ursprüngliche Verwendung | Schäferhund und Wachhund |
| Größe Rüden | 60 bis 65 Zentimeter |
| Größe Hündinnen | 55 bis 60 Zentimeter |
| Gewicht | ungefähr 23 bis 32 Kilogramm, einzelne Rüden auch darüber |
| Lebenserwartung | ungefähr 12 bis 14 Jahre |
| Fell | Hart, rau, halblang und mit dichter Unterwolle |
| Fellfarben | Fauve, fauve mit schwarzer Deckfarbe, gestromtes Fauve und Grau |
| Charakter | Klug, beherzt, wachsam, sensibel, eigenständig und familienbezogen |
| Pflegeaufwand | Gering bis mittel |
| Bewegungsbedarf | Hoch |
| Anfängertauglichkeit | Nur bedingt |
Die FCI beschreibt den Berger de Picardie als mittelgroßen, robusten und gut bemuskelten Hund, der niemals schwerfällig wirken soll. Seine Körperlänge übertrifft die Widerristhöhe leicht. Typisch sind außerdem die natürlichen Stehohren, die dunklen Augen und die sogenannte Griffonnage – also die markanten Augenbrauen sowie der Kinn- und Schnauzbart.
Ein verbindliches Gewicht nennt der FCI-Standard nicht. Internationale Rasseclubs geben häufig etwa 50 bis 70 amerikanische Pfund an, was rund 23 bis 32 Kilogramm entspricht. Als Lebenserwartung werden je nach Quelle etwa 12 bis 14 Jahre genannt. Körperbau, Geschlecht, Fütterung und Aktivitätsniveau beeinflussen das tatsächliche Gewicht und die individuelle Lebensdauer.
Geschichte & Ursprung
Die genaue Herkunft des Berger de Picardie lässt sich nicht vollständig rekonstruieren. Nach dem FCI-Standard ist nicht einmal sicher, dass seine Vorfahren ausschließlich aus der Picardie stammten. Rauhaarige Hüte- und Treibhunde waren früher in weiten Teilen Nordwesteuropas verbreitet. Dennoch wurde die Rasse besonders eng mit der historischen Picardie im Norden Frankreichs verbunden, wo ausdauernde Hunde Schafe führten, Nutztiere bewachten und Bauernhöfe sicherten.
Im Jahr 1863 wurden die ersten Picards auf einer Hundeausstellung gemeinsam mit Beaucerons und Briards beurteilt. Ab 1898 galt die picardische Rasse als ausreichend gefestigt. Paul Mégnin erarbeitete 1922 den ersten Rassestandard, bevor 1925 die endgültige Anerkennung erfolgte.
Die beiden Weltkriege trafen die Herkunftsregion des Berger Picard besonders schwer. Viele Zuchthunde gingen verloren, sodass die Rasse zeitweise nur noch auf einer sehr kleinen Grundlage weiterbestand. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchten engagierte Liebhaber in der Picardie gezielt nach rauhaarigen Schäferhunden, die dem gewünschten Rassetyp entsprachen.
Der Kynologe Robert Montenot gründete 1955 den französischen Club „Les Amis du Berger Picard“. Der Club wurde 1959 anerkannt, und 1964 bestätigte die französische Société Centrale Canine einen überarbeiteten Standard. Nach Angaben des VDH fiel 1986 der erste Berger-de-Picardie-Wurf in Deutschland. Obwohl die Bekanntheit seitdem gestiegen ist, bleibt der Picard eine seltene Hunderasse.
Seine geringe Verbreitung hat zwei Seiten. Einerseits blieb das ursprüngliche Erscheinungsbild vergleichsweise gut erhalten. Andererseits müssen verantwortungsvolle Züchter Verwandtschaftsgrade, Gesundheitsergebnisse und die internationale Auswahl geeigneter Zuchtpartner besonders sorgfältig berücksichtigen.
Wesen & Charakter
Intelligent und eigenständig
Der Berger de Picardie wurde für Aufgaben gezüchtet, bei denen er nicht ständig auf eine direkte Anweisung des Schäfers warten konnte. Deshalb beobachtet er Situationen genau und trifft mitunter eigene Entscheidungen. Diese Selbstständigkeit wird gelegentlich als Sturheit missverstanden. In Wahrheit lernt der Picard meist schnell, möchte aber einen Sinn in der jeweiligen Aufgabe erkennen.
Ständige Wiederholungen langweilen ihn häufig. Kurze, abwechslungsreiche Trainingseinheiten sind deshalb erfolgreicher als starre Übungsprogramme. Ein motivierter Picard arbeitet konzentriert und ausdauernd, während er bei zu viel Druck innerlich abschalten kann.
Sensibel unter der rauen Fassade
Sein zotteliges Äußeres lässt den Berger Picard robuster erscheinen, als er emotional ist. Viele Rassevertreter reagieren fein auf Stimmung, Körpersprache und die Stimme ihrer Bezugsperson. Grobes Anfassen, Einschüchterung oder unberechenbare Strafen schädigen das Vertrauen.
Der VDH beschreibt ihn passend als empfindsame Seele, die eine geschickte, geduldige und konsequente Ausbildung benötigt. Positive Verstärkung, klare Grenzen und ein ruhiger Umgang fördern dagegen seine Kooperationsbereitschaft.
Verhalten in der Familie
Der Berger de Picardie bindet sich eng an seine Menschen und möchte am Familienleben teilnehmen. Der FCI-Standard bezeichnet ihn als hervorragenden Familienhund, der gerne in enger Gesellschaft mit Kindern lebt. Dennoch sollte kein Hund mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt bleiben. Kinder müssen lernen, Schlafplätze, Futter und Rückzugssignale des Hundes zu respektieren.
Gut sozialisierte Picards können geduldig, verspielt und humorvoll sein. Aufgrund ihrer Kraft und Lebhaftigkeit können junge Hunde kleinere Kinder jedoch versehentlich umstoßen. Gemeinsame Aktivitäten sollten deshalb von Erwachsenen begleitet werden.
Verhalten gegenüber Fremden
Viele Berger Picards begegnen unbekannten Menschen zunächst reserviert. Sie müssen nicht von jedem angefasst werden und beobachten Besucher oft lieber aus etwas Abstand. Diese Zurückhaltung darf nicht mit unkontrollierter Aggression verwechselt werden. Laut FCI soll ein typischer Picard weder aggressiv noch ängstlich oder unsicher sein, sondern ausgeglichen, klug und beherzt auftreten.
Eine frühe Sozialisation ist besonders wichtig. Der Welpe sollte verschiedene Menschen, Verkehrsmittel, Untergründe, Geräusche und Alltagssituationen kennenlernen, ohne dabei überfordert zu werden.
Andere Hunde und Haustiere
Mit Artgenossen kann der Berger de Picardie gut zusammenleben, wenn er früh positive Erfahrungen sammelt. Sein Hüteverhalten kann sich allerdings durch Fixieren, Anschleichen, Kreisen oder Kontrollieren anderer Tiere zeigen. Auch ein unterschiedlich ausgeprägter Jagdtrieb ist möglich.
Katzen und andere Haustiere werden am ehesten akzeptiert, wenn der Hund bereits als Welpe an sie gewöhnt wird. Bei Kleintieren bleiben eine sichere Trennung und aufmerksames Management sinnvoll.
Typische Einsatzgebiete
Heute findet man Berger Picards unter anderem als:
- aktive Familien- und Begleithunde,
- Hütehunde,
- Wachhunde für Haus und Grundstück,
- Rettungs- oder Suchhunde,
- Sporthunde,
- Wander- und Outdoorbegleiter.
Für eine Tätigkeit als Therapie- oder Besuchshund ist nicht jeder Picard geeignet, da viele Rassevertreter gegenüber fremden Menschen eine natürliche Distanz bewahren. Entscheidend sind das individuelle Temperament, die Ausbildung und eine professionelle Eignungsprüfung.
Gesetzeslage
Die folgenden Hinweise geben den Rechtsstand vom 3. August 2026 vereinfacht wieder. Kommunale Vorschriften können sich kurzfristig ändern, weshalb Hundehalter immer die zuständige Gemeinde beziehungsweise Behörde befragen sollten.
Deutschland
Der Berger de Picardie wird im bundesrechtlichen Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz nicht als verbotene Rasse genannt. Das bundesweite Einfuhrverbot nennt insbesondere Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier sowie entsprechende Kreuzungen. Die Länder dürfen jedoch zusätzliche Regelungen für gefährliche Hunde erlassen.
Für einen unauffälligen Berger Picard besteht somit grundsätzlich keine bundesweite rassebedingte Maulkorb- oder Erlaubnispflicht. Trotzdem gelten die allgemeinen Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes und der Wohnsitzgemeinde. Dazu können gehören:
- Anmeldung zur Hundesteuer,
- Eintragung in ein Hunderegister,
- Mikrochipkennzeichnung,
- Hundehaftpflichtversicherung,
- Leinenpflicht in Parks, Naturschutzgebieten oder Innenstädten,
- Mitnahmeverbote auf Spielplätzen,
- Maulkorbpflicht in bestimmten Verkehrsmitteln,
- individuelle Auflagen nach einem Vorfall.
Hundesteuer, Meldefristen und Registerpflichten unterscheiden sich regional. In zahlreichen Gemeinden ist der Hund kurz nach der Übernahme oder dem Zuzug anzumelden.
Besonderheit Bayern
In der bayerischen Kampfhunderegelung gehört der Berger de Picardie weder zur Kategorie I noch zur Kategorie II. Wegen seiner Schulterhöhe von mehr als 50 Zentimetern kann er jedoch unter kommunale Regelungen für „große Hunde“ fallen. Gemeinden dürfen das freie Umherlaufen großer Hunde auf bestimmten öffentlichen Wegen, Plätzen oder in Anlagen einschränken. Zusätzlich sind Einzelfallanordnungen möglich, wenn von einem Hund eine konkrete Gefahr ausgeht.
Österreich
In Österreich existiert keine einheitliche, für alle Bundesländer identische Rasseliste. Vorschriften zu Listenhunden, Sachkundenachweisen, Leine und Maulkorb werden durch Länder und Gemeinden geregelt. Der Berger de Picardie zählt nicht zu den in Wien ausdrücklich genannten Listenhunden. Unabhängig von der Rasse können jedoch nach einem Vorfall individuelle Auflagen angeordnet werden.
Alle in Österreich gehaltenen Hunde müssen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der bundesweiten Heimtierdatenbank registriert werden. Bei Welpen muss die Kennzeichnung grundsätzlich spätestens bis zur zwölften Lebenswoche erfolgen. Andere Hunde sind innerhalb der geltenden Frist nach Kennzeichnung, Einreise oder Übernahme zu melden.
Zusätzlich ist ab einem Alter von drei Monaten eine Anmeldung zur Hundeabgabe vorgesehen. Höhe, Fristen und mögliche Befreiungen richten sich nach Bundesland und Gemeinde. Auch Leinen- und Maulkorbvorschriften werden regional festgelegt. Sie gelten beispielsweise häufig in öffentlichen Verkehrsmitteln, dicht besiedelten Bereichen oder an besonders ausgewiesenen Orten.
Reisen innerhalb der EU
Für eine nicht gewerbliche Reise mit einem Berger Picard zwischen EU-Mitgliedstaaten sind grundsätzlich erforderlich:
- eine vorschriftsmäßige Mikrochipkennzeichnung,
- eine gültige Tollwutimpfung,
- ein von einem ermächtigten Tierarzt ausgestellter Heimtierausweis.
Bei einer Erstimpfung gegen Tollwut beginnt die Gültigkeit frühestens 21 Tage nach Abschluss des Impfprotokolls. Für nicht gewerbliche Reisen gilt grundsätzlich eine Höchstzahl von fünf Hunden, Katzen oder Frettchen, wobei Ausnahmen für Veranstaltungen und Wettbewerbe möglich sind.
Vor der Einreise nach Finnland, Irland, Malta, Nordirland oder Norwegen muss ein Hund außerdem tierärztlich gegen den Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis behandelt werden. Die Behandlung muss normalerweise mindestens 24 und höchstens 120 Stunden vor der geplanten Einreise erfolgen und im Heimtierausweis eingetragen sein. Einzelne Länder können darüber hinaus nationale Vorschriften zur Haltung oder Einreise bestimmter Hunderassen anwenden.
Erziehung & Haltung
Die passende Erziehungsmethode
Ein Berger de Picardie benötigt eine faire Mischung aus Freundlichkeit, Konsequenz und klarer Kommunikation. Positive Verstärkung bedeutet nicht, dass der Hund alles selbst entscheiden darf. Regeln sollten von Anfang an verständlich sein und im Alltag zuverlässig gelten.
Besonders wichtig sind:
- Orientierung am Menschen,
- ein sicher aufgebauter Rückruf,
- Leinenführigkeit,
- kontrolliertes Begrüßen von Besuchern,
- Abbruch- und Freigabesignale,
- Frustrationstoleranz,
- ruhiges Warten,
- entspanntes Alleinbleiben in kleinen Trainingsschritten.
Der Picard sollte für gewünschtes Verhalten zeitnah belohnt werden. Dafür eignen sich Futter, gemeinsames Spiel, soziale Bestätigung oder die Erlaubnis, eine gewünschte Tätigkeit auszuführen. Da sich die Rasse schnell langweilen kann, helfen wechselnde Übungen und überraschende Belohnungen.
Frühzeitige Sozialisation
In den ersten Lebensmonaten sollte der Welpe viele positive, kontrollierte Erfahrungen machen. Dabei gilt Qualität vor Quantität. Ein junger Hund muss nicht täglich in dichtes Gedränge mitgenommen werden. Er soll lernen, neue Reize gelassen wahrzunehmen und sich an seinem Menschen zu orientieren.
Eine gute Welpengruppe achtet auf passende Spielpartner, Ruhepausen und fachkundige Anleitung. Ungebremstes Toben mit ständig wechselnden Hunden ersetzt keine Sozialisation.
Stadt oder Land?
Ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten erleichtert die Haltung, denn der Berger Picard ist bewegungsfreudig und beobachtet gerne seine Umgebung. Ein Garten ersetzt jedoch weder Spaziergänge noch Training und gemeinsame Erlebnisse.
Eine Wohnungshaltung ist möglich, wenn der Hund ausreichend beschäftigt wird und im Haus zur Ruhe kommt. In einer lauten Innenstadt kann seine Wachsamkeit allerdings zur Herausforderung werden. Viele Treppen sind besonders während des Wachstums ungünstig, und bellende Wachsamkeit kann in hellhörigen Mehrfamilienhäusern zu Konflikten führen.
Ländliche oder ruhig gelegene Wohngebiete passen daher meist besser. Entscheidend sind jedoch nicht allein Grundstücksgröße und Wohnform, sondern Zeit, Training, Sozialkontakt und die tägliche Auslastung.
Kann der Berger de Picardie allein bleiben?
Auch ein familienbezogener Picard kann lernen, für begrenzte Zeit allein zu bleiben. Das Training beginnt mit Sekunden und Minuten, nicht mit mehreren Stunden. Vorher sollte der Hund seine Bedürfnisse erfüllen können, anschließend benötigt er wieder Bewegung und sozialen Kontakt.
Regelmäßiges ganztägiges Alleinsein entspricht nicht dem Wesen dieser eng gebundenen Rasse. Unterforderung und Isolation können zu Bellen, Unruhe oder zerstörerischem Verhalten führen.
Ist der Berger Picard für Anfänger geeignet?
Für völlig unerfahrene Hundehalter ist der Berger Picard nur bedingt empfehlenswert. Seine Sensibilität, Eigenständigkeit und Wachsamkeit verlangen gutes Timing und die Bereitschaft, sich intensiv mit Hundeverhalten zu beschäftigen. Auch der VDH weist darauf hin, dass unerfahrene Halter durch seine Eigenwilligkeit schnell an Grenzen geraten können.
Ein engagierter Anfänger kann der Rasse dennoch gerecht werden, wenn er:
- einen verantwortungsvollen Züchter auswählt,
- früh eine qualifizierte Hundeschule besucht,
- auf gewaltfreies Training setzt,
- genügend Zeit für Sozialisation und Beschäftigung einplant,
- bereit ist, das eigene Verhalten zu hinterfragen.
Menschen, die einen stets gehorsamen, unkomplizierten und überall kontaktfreudigen Hund erwarten, werden mit dem Picard dagegen wahrscheinlich nicht glücklich.
Aussehen & Besonderheiten
Der Berger de Picardie wirkt auf den ersten Blick urwüchsig und etwas struppig. Unter dem rauen Haarkleid befindet sich jedoch ein athletischer, trockener und gut bemuskelter Körper. Der Hund soll kraftvoll, aber niemals plump erscheinen. Sein Bewegungsablauf ist geschmeidig, frei und mühelos.
Kopf und Gesicht
Besonders charakteristisch ist die Griffonnage. Deutlich ausgeprägte Augenbrauen, Kinnbart und Schnauzbart verleihen dem Picard seinen typischen Ausdruck. Das Haar darf die Augen nicht verdecken. Die Augen sind oval, horizontal eingesetzt und abhängig von der Fellfarbe dunkel bis haselnussbraun.
Die relativ großen Ohren stehen natürlich aufrecht. Ihre Basis ist breit, während die Spitzen leicht gerundet sind. Hängeohren entsprechen nicht dem FCI-Standard.
Körperbau und Rute
Der Körper ist geringfügig länger als hoch. Rücken und Lendenpartie wirken kräftig, während die Brust bis zu den Ellenbogen reicht. Die Rute ist natürlich lang und reicht in Ruhe bis zum Sprunggelenk. Ihr Ende ist leicht gebogen. In Bewegung darf sie angehoben werden, soll jedoch nicht über dem Rücken liegen.
Fellstruktur
Das Deckhaar ist hart, rau und ungefähr fünf bis sechs Zentimeter lang. Darunter liegt eine feine, dichte Unterwolle. Das Fell schützt den Hund vor Regen, Wind und kühler Witterung, ohne eine aufwendige Frisurpflege zu verlangen.
Nach dem FCI-Standard sind folgende Farben vorgesehen:
- Fauve,
- Fauve mit schwarzer Deckfarbe,
- gestromtes Fauve,
- Grau, meistens in einer dunkleren Ausprägung.
Große weiße Abzeichen sind nicht erwünscht. Ein kleiner weißer Brustfleck und etwas Weiß an den Pfotenspitzen werden toleriert.
Gesundheit & Pflege
Allgemeiner Gesundheitszustand
Der Berger de Picardie gilt als vergleichsweise robuster Arbeitshund. Dennoch ist keine Hunderasse frei von erblichen oder erworbenen Erkrankungen. Da die Population klein ist, sind transparente Gesundheitsdaten und eine sorgfältige Auswahl der Elterntiere besonders wichtig.
Der Berger Picard Club of America weist ausdrücklich darauf hin, dass die Gesundheitslage einer seltenen Rasse weiter beobachtet werden muss. Die dort genannten Probleme stammen teilweise aus nordamerikanischen Erhebungen und dürfen nicht automatisch als feste Erkrankungsrate für jeden europäischen Picard verstanden werden.
Erkrankungen, die beobachtet oder untersucht werden
| Gesundheitsproblem | Bedeutung |
| Progressive Retinaatrophie | Erbliche Netzhauterkrankung, die fortschreitenden Sehverlust verursachen kann |
| Canine multifokale Retinopathie | Veränderungen der Netzhaut, deren Ausprägung unterschiedlich sein kann |
| Hüftgelenksdysplasie | Fehlentwicklung des Hüftgelenks mit möglicher Arthrose und Bewegungsschmerz |
| Weitere Gelenkprobleme | Können Ellenbogen, Knie oder andere Strukturen betreffen |
| Herzerkrankungen | Unter anderem wurde dilatative Kardiomyopathie in der Rasse beobachtet |
| Schilddrüsenunterfunktion | Kann sich durch Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Haut- und Fellprobleme zeigen |
| Neurologische Erkrankungen | Vereinzelt werden Krampfanfälle und andere neurologische Auffälligkeiten dokumentiert |
| Tumorerkrankungen | In Gesundheitsberichten werden unter anderem bestimmte Hauttumoren erwähnt |
Für die Progressive Retinaatrophie werden beim Picard offenbar verschiedene Verlaufsformen vermutet. Frühe Formen können sich bereits im mittleren Alter bemerkbar machen, während andere Varianten erst bei älteren Hunden auftreten. Regelmäßige Untersuchungen durch einen spezialisierten Tieraugenarzt sind deshalb sinnvoll.
Gesundheitsuntersuchungen der Zuchthunde
Verantwortungsvolle Käufer sollten sich die Originalbefunde der Elterntiere zeigen lassen. Wichtige Untersuchungen sind insbesondere:
- eine offizielle Beurteilung der Hüftgelenke,
- regelmäßige fachärztliche Augenuntersuchungen,
- je nach Zuchtordnung Untersuchungen von Herz und weiteren Gelenken,
- eine nachvollziehbare Gesundheitsgeschichte naher Verwandter.
Der amerikanische Rasseclub verlangt für gelistete Zuchttiere unter anderem dokumentierte Hüft- und Augenuntersuchungen nach dem zweiten Lebensjahr sowie aktuelle Augenbefunde. Wegen der möglichen spät einsetzenden PRA werden Augenuntersuchungen auch bei älteren ehemaligen Zuchttieren empfohlen. Europäische Zuchtordnungen können andere Einzelheiten vorsehen, das Grundprinzip transparenter Befunde bleibt jedoch gleich.
Fellpflege
Trotz seines struppigen Aussehens ist der Berger Picard relativ pflegeleicht. Meist genügt gründliches Bürsten alle ein bis zwei Wochen. Während des Fellwechsels kann häufigeres Bürsten sinnvoll sein, damit lose Unterwolle entfernt wird.
Das Fell sollte nicht unnötig geschoren werden, weil Deckhaar und Unterwolle gemeinsam ihre Schutzfunktion erfüllen. Gebadet wird nur bei Bedarf mit einem milden Hundeshampoo. Häufiges Shampoonieren kann Haut und natürliche Fellstruktur beeinträchtigen. Der VDH bezeichnet das Haarkleid als schmutzabweisend und pflegeleicht.
Zusätzlich gehören zur regelmäßigen Pflege:
- Kontrolle der Ohren,
- Kürzen zu langer Krallen,
- Zahnpflege,
- Absuchen nach Zecken und Grannen,
- Kontrolle von Pfoten und Ballen nach längeren Touren.
Ernährung
Der Picard benötigt kein spezielles „Rassefutter“. Entscheidend ist ein ausgewogenes Alleinfuttermittel, das zu Alter, Gewicht, Gesundheitszustand und Aktivität passt. Arbeitende oder sportlich geführte Hunde können einen anderen Energiebedarf besitzen als gemütlichere Familienhunde.
Während des Wachstums sollte der Welpe schlank bleiben. Zu viel Energie und unnötige Nahrungsergänzung können eine gesunde Entwicklung des Bewegungsapparates beeinträchtigen. Frisches Wasser muss jederzeit verfügbar sein.
Laufende Kosten
Für einen mittelgroßen bis großen Berger de Picardie können in Deutschland ungefähr folgende Beträge eingeplant werden:
| Kostenpunkt | Grober Orientierungswert |
| Erstausstattung | etwa 400 bis 800 Euro |
| Futter | etwa 70 bis 120 Euro monatlich |
| Kauartikel, Pflege und Ersatzanschaffungen | etwa 15 bis 40 Euro monatlich |
| Hundeschule oder Hundesport | etwa 20 bis 100 Euro monatlich |
| Hundesteuer | abhängig von der Gemeinde |
| Haftpflichtversicherung | abhängig von Deckung und Anbieter |
| Routinevorsorge beim Tierarzt | mehrere Hundert Euro pro Jahr |
| Operationen und Notfälle | schnell vierstellige Beträge |
Diese Werte sind keine verbindlichen Preise. Fütterungsform, Wohnort, Versicherung und Gesundheitszustand verändern die tatsächlichen Ausgaben erheblich. Tierärztliche Leistungen werden in Deutschland nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte berechnet. Neben dem jeweiligen Gebührensatz können Medikamente, Diagnostik, Verbrauchsmaterial, Mehrwertsteuer und Notdienstzuschläge anfallen. Eine Rücklage oder passende Tierkrankenversicherung schützt vor finanziellen Engpässen.
Training & Aktivitäten
Ein erwachsener Berger de Picardie braucht täglich mehrere Bewegungs- und Beschäftigungsphasen. Dabei zählt nicht nur die gelaufene Strecke. Reines Ballwerfen oder stundenlanges, gleichförmiges Rennen kann den Hund körperlich aufdrehen, ohne ihn sinnvoll auszulasten.
Geeignet ist eine Kombination aus:
- entspannten Spaziergängen,
- freiem Erkunden und Schnüffeln,
- kurzen Trainingseinheiten,
- Nasenarbeit,
- gemeinsamem Spiel,
- Ruhe und Schlaf.
Geeignete Hundesportarten
Viele Picards haben Freude an:
- Hütearbeit,
- Mantrailing,
- Fährtenarbeit,
- Rettungshundearbeit,
- Rally Obedience,
- Obedience,
- Agility,
- Hoopers,
- Canicross,
- längeren Wanderungen.
Der VDH nennt Hütearbeit und Hundesport ausdrücklich als passende Betätigungsfelder. Dabei benötigt der Picard einen Halter, der seine Eigenständigkeit mit Geduld und Einfallsreichtum lenkt.
Sprünge, abruptes Stoppen und lange Laufeinheiten sollten bei Welpen und Junghunden vermieden werden. Erst nach Abschluss der körperlichen Entwicklung und gegebenenfalls nach tierärztlicher Kontrolle beginnt ein intensiveres Sporttraining.
Geistige Auslastung
Für die Kopfarbeit eignen sich Futtersuchen, Geruchsunterscheidung, das Anzeigen bestimmter Gegenstände, kleine Tricks und alltagsnahe Aufgaben. Ein Picard kann beispielsweise lernen, Spielzeug aufzuräumen, verlorene Gegenstände zu suchen oder auf Distanz verschiedene Positionen einzunehmen.
Intelligenzspielzeug darf eingesetzt werden, ersetzt aber keine gemeinsame Beschäftigung. Besonders wertvoll sind Aufgaben, bei denen der Hund mit seinem Menschen kommuniziert und schrittweise selbst eine Lösung erarbeitet.
Ruhe lernen
Ein arbeitsfreudiger Hund muss nicht ständig beschäftigt werden. Übermäßige Animation kann dazu führen, dass er immer mehr Action verlangt. Feste Ruhezeiten, eine geschützte Liegestelle und ruhige Spaziergänge sind deshalb ebenso wichtig wie Sport.
Berger-de-Picardie-Welpen kaufen
Wie viel kostet ein Berger-de-Picardie-Welpe?
Aktuelle Online-Rasseportale nennen für einen verantwortungsvoll gezüchteten Berger-de-Picardie-Welpen häufig einen Orientierungsbereich von ungefähr 1.500 bis 2.500 Euro. Der tatsächliche Preis hängt unter anderem von Zuchtverband, Untersuchungen, Aufzucht, Deckrüden, Auslandsreisen und regionalen Kosten ab. Ein höherer Preis ist allerdings noch kein Beweis für seriöse Zucht.
Da die Rasse selten ist, sind Wartezeiten normal. Interessenten sollten nicht den erstbesten verfügbaren Welpen wählen, sondern Zuchtstätte, Elterntiere und Aufzucht sorgfältig prüfen. Der Club für französische Hirtenhunde führt eine Liste aktiver deutscher Picard-Züchter und informiert darüber, ob Würfe geplant, erwartet oder zu vermitteln sind. Auch der VDH bietet eine Züchtersuche an.
Seriöse Züchter erkennen
Ein verantwortungsvoller Züchter:
- züchtet unter dem Dach eines nachvollziehbaren, FCI-angebundenen Vereins,
- zeigt Gesundheitsbefunde und Abstammungsnachweise der Elterntiere,
- erklärt offen Stärken, Schwächen und mögliche Gesundheitsrisiken seiner Linie,
- zieht die Welpen im engen Kontakt zu Menschen und Alltagsgeräuschen auf,
- lässt Besuche bei Mutterhündin und Wurf zu,
- gibt Welpen gechippt, altersgerecht geimpft und mit Papieren ab,
- schließt einen verständlichen Kaufvertrag,
- interessiert sich ausführlich für Lebensumstände und Erfahrung der Käufer,
- bleibt auch nach der Übergabe Ansprechpartner,
- nimmt den Hund im Notfall zurück oder hilft bei seiner Weitervermittlung.
Warnzeichen sind Übergaben auf Parkplätzen, ständig verfügbare Würfe verschiedener Rassen, fehlende Mutterhündin, verschmutzte oder apathische Welpen, ausweichende Antworten und Druck zu einer schnellen Barzahlung.
Züchter oder Tierheim?
| Herkunft | Vorteile | Mögliche Nachteile |
| Seriöser Züchter | Abstammung und frühe Entwicklung sind nachvollziehbar; Gesundheitsbefunde der Elterntiere können geprüft werden | Höherer Kaufpreis, Wartezeit und begrenzte Verfügbarkeit |
| Tierheim oder Tierschutzverein | Ein Hund erhält eine neue Chance; erwachsenes Verhalten ist teilweise bereits erkennbar | Reinrassige Picards sind selten; Vorgeschichte oder Gesundheitsdaten können unvollständig sein |
Reinrassige Berger Picards werden nur selten im Tierheim angeboten. Häufiger finden sich rauhaarige Schäferhundmischlinge, bei denen eine optische Ähnlichkeit keine sichere Rassezugehörigkeit beweist.
Die Schutzgebühr wird von jeder Organisation selbst festgelegt und beträgt üblicherweise mehrere Hundert Euro. Sie kann beispielsweise Impfungen, Chip, Kastration, Untersuchung oder Transport teilweise abdecken. In einer aktuellen Vermittlungsanzeige für einen Picard-Terrier-Mischling wurde eine Schutzgebühr von 480 Euro genannt; dieser Einzelbetrag ist jedoch nicht auf alle Tierheime übertragbar.
Fragen vor dem Kauf
Vor der Entscheidung sollten Interessenten ehrlich beantworten:
- Habe ich täglich Zeit für Bewegung, Training und Familienanschluss?
- Kann ich einen wachsamen, eigenständigen Hund souverän führen?
- Sind alle Haushaltsmitglieder einverstanden?
- Ist Hundehaltung laut Mietvertrag beziehungsweise Vermieter zulässig?
- Kann ich laufende Kosten und einen tierärztlichen Notfall bezahlen?
- Gibt es eine verlässliche Betreuung für Urlaub oder Krankheit?
- Bin ich bereit, zwölf bis vierzehn Jahre Verantwortung zu übernehmen?
Schon gewusst?
Ein Rassehund mit Mischlingsoptik
Der Berger Picard wurde durch den Film „Because of Winn-Dixie“ aus dem Jahr 2005 international bekannter. Für die Filmproduktion wurde ein Hund gesucht, der wie ein sympathischer Mischling aussah. Da mehrere möglichst ähnlich aussehende Hunde für die Dreharbeiten benötigt wurden, fiel die Wahl auf Berger Picards.
Sein genauer Ursprung bleibt ein Rätsel
Obwohl der Berger de Picardie als sehr alte französische Hütehunderasse gilt, lässt sich seine Abstammung nicht eindeutig auf die heutige Picardie beschränken. Die FCI hält es für wahrscheinlich, dass ähnliche rauhaarige Hütehunde früher in einem wesentlich größeren Teil Nordwesteuropas lebten.
Die Augenbrauen haben einen offiziellen Namen
Der typische Bart und die auffälligen Augenbrauen werden im Rassestandard als Griffonnage bezeichnet. Sie sollen den wachen, rustikalen Ausdruck betonen, dürfen die Augen jedoch nicht verdecken.
Der Picard kam vergleichsweise spät nach Deutschland
Der erste dokumentierte deutsche Picard-Wurf fiel nach Angaben des VDH im Jahr 1986. Bis heute ist es nicht ungewöhnlich, dass Interessenten längere Wege zu einer geeigneten Zuchtstätte zurücklegen müssen.
Häufig gestellte Fragen
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt ungefähr bei 12 bis 14 Jahren. Verantwortungsvolle Zucht, normales Körpergewicht, ausreichende Bewegung, Zahnpflege und regelmäßige Vorsorge können die Chancen auf ein langes Leben verbessern. Eine Garantie für ein bestimmtes Alter gibt es jedoch nicht.
Ein gut sozialisierter und fair erzogener Picard kann ein sehr enger, loyaler Familienhund sein. Auch der FCI-Standard hebt seine Eignung für das Familienleben und seine Nähe zu Kindern hervor. Wegen seiner Größe, Kraft und Wachsamkeit benötigen Begegnungen mit kleinen Kindern trotzdem Aufsicht und klare Regeln.
Nur bedingt. Er ist intelligent, sensibel und eigenständig. Anfänger benötigen gute fachliche Begleitung, Geduld und Interesse an modernem Hundetraining. Für Menschen, die einen leichtführigen Hund ohne ausgeprägte Eigeninitiative suchen, gibt es passendere Rassen.
Ja, sofern er genügend Bewegung, Kopfarbeit und Ruhe erhält. Eine kleine Wohnung in einer sehr lauten Umgebung kann wegen seiner Wachsamkeit problematisch sein. Ein Garten ist hilfreich, ersetzt aber keine gemeinsamen Spaziergänge.
Ein gesunder erwachsener Berger Picard benötigt täglich mehrere Aktivitätsphasen. Lange Spaziergänge, Nasenarbeit und Training sollten sich abwechseln. Die passende Menge hängt von Alter, Gesundheit und Temperament ab. Welpen dürfen nicht wie erwachsene Sporthunde belastet werden.
Der Pflegeaufwand ist relativ gering. Gründliches Bürsten alle ein bis zwei Wochen reicht häufig aus. Im Fellwechsel kann mehr Pflege erforderlich sein. Regelmäßiges Scheren ist weder notwendig noch empfehlenswert.
Ja. Er besitzt Deckhaar und dichte Unterwolle und verliert besonders während des saisonalen Fellwechsels Haare. Er gilt nicht als garantiert allergikerfreundliche Hunderasse.
Als grobe Orientierung werden derzeit häufig 1.500 bis 2.500 Euro genannt. Gesundheitsuntersuchungen, Aufzuchtbedingungen und Seriosität sind wichtiger als die Suche nach dem niedrigsten Preis.
Aggressivität gehört nicht zum gewünschten Rassestandard. Der typische Picard soll ausgeglichen, klug und beherzt sein. Er kann Fremden gegenüber reserviert auftreten und Haus oder Grundstück wachsam melden. Mangelnde Sozialisation, Schmerzen, Angst oder ungeeignete Haltung können jedoch bei jedem Hund problematisches Verhalten begünstigen.
Video
Der VDH bindet in seinem Rasseporträt ein Video ein, in dem der Berger de Picardie und sein typisches Erscheinungsbild vorgestellt werden.
Die Rasse im Überblick
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