Aus für Privatanzeigen auf „tieranzeigen.at“

Wiens Tierschutzstadträtin Ulli Sima und tieranzeigen.at-tieranzeigen.at-Gründer Markus Paß im Kampf gegen den illegalen Tierhandel

Aktiv gegen den illegalen Tierhandel wurde nach „bazar.at“ auch „tieranzeigen.at“. Privatpersonen dürfen ihre Tiere auf der Online-Plattform nur mehr verschenken.

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung wurde getan. Und zwar in Richtung Tierschutz. Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima gab bekannt, dass auf der Online-Plattform „tieranzeigen.at“ Privatpersonen Tiere nur noch verschenken dürfen. Nur behördlich gemeldete Züchter, landwirtschaftliche Betriebe und Tierschutzvereine mit einer gültigen Vereinsregisternummer dürfen Hunde, Katzen, Kleintiere, Reptilien, Vögel, Amphibien und Bauernhoftiere weiterhin auf „tieranzeigen.at“ verkaufen.

Tierschützer erfreut

Somit ist nach „bazar.at“ eine weitere Plattform gegen den illegalen Tierhandel aktiv geworden und respektiert das gesetzliche Verbot des öffentlichen Anbietens von Tieren durch Private. Maßnahmen, über die sich auch die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN sehr freut, „da diese Signalwirkung im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und den Handel mit exotischen Tieren haben“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenmitarbeiterin Irina Fronescu. „Illegalen Tierhändlern wird so zumindest auf diesen beiden Plattformen die Möglichkeit genommen, ihre lukrativen Inserate als Privatanzeigen online zu stellen. Man kann nur hoffen, dass in der nahen Zukunft alle übrigen Kleinanzeigenportale diesen wichtigen Schritt für den Tierschutz setzen werden“.