Alaskan Malamute – Schlittenhund und Kältespezialist

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Beim Alaskan Malamute sind braune Augen, dreieckige Ohren und dichtes Fell rassetypisch. / Foto: Pixabay

Die Rasse Alaskan Malamute gilt als die älteste unter den Schlittenhunden. Ursprünglich wurden sie für Last und Jagd gezüchtet. Eisige Temperaturen und extreme Wetterbedingungen können den robusten Hunden wenig anhaben.

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Der Alaskan Malamute liebt das winterliche Wetter. Bei warmen Temperaturen ist die Rasse weniger aktiv. / Foto: Pixabay

Alaskan Malamute (Hunderasse) – Klassifizierung FCI

FCI-Gruppe 1: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 1: Schäferhunde
Mit Arbeitsprüfung
Ursprungsland: USA (Alaska)

FCI-Standardnummer: 243
Widerristhöhe: bei Rüden mind. 63,5 cm (ca. 38 kg), bei Hündinnen mind. 71 cm (ca. 34 kg) – es gibt natürliche Schwankungen in der Größe der Rasse.
Verwendung: Schlittenhund

Geschichte und Herkunft

Er gilt als einer der größten Schlittenhunde der Arktis und wurde vom Inuit-Stamm der Mahlemiuten schon vor Jahrhunderten gezüchtet. Bis ins 19. Jahrhundert waren die Hunde noch die einzige Rasse der nördlichen Arktis.

Vorwiegend wurden die Tiere für das Ziehen schwerer Lasten und Schlitten gehalten. Da die Menschen sehr eng mit ihren Hunden zusammenlebten, wurden ausschließlich kräftig gebaute Exemplare mit ausgeglichenem Charakter im Rudel geduldet, die auch den Strapazen des rauen Alltages gerecht wurden. Diese strenge Auslese brachte die heutige Rasse des Alaskan Malamute hervor, die bekannt für ihre Eigenschaften ist: robust, anhänglich, treu und würdevoll.

In Europa wurden die Hunde erst sehr spät eingeführt und die offiziellen FCI-Rassestandards im Jahr 1963 festgelegt

Wesen und Charakter

Vom Wesen her ist die Rasse äußerst ausgeglichen freundlich, verspielt und braucht sehr viel Zuwendung. Der Vierbeiner ist nicht ängstlich, sondern tritt sehr selbstbewusst und charakterstark auf. Sein Naturell verlangt daher nach einer konsequenten Erziehung mit viel Bewegungsfreiheit und Menschen, die seinem Arbeitstrieb nachkommen können. Er gilt als treuer und geselliger Begleiter, der nicht als „Ein-Mann-Hund“ gehalten werden sollte.

Aufgrund seiner Geschichte hat der Alaskan Malamute einen starken Bewegungsdrang und benötigt viel Auslauf und Lebensraum. Die Rasse gilt als mutig, menschenbezogen und sehr intelligent. Sein Schutz- und Wachtrieb ist vergleichsweise zu anderen Hunden eher geringer ausgeprägt.

Erscheinungsbild

Der Alaskan Malamute ist ein wahres Kraftpaket mit gut bemuskeltem Körper. Im Unterschied zum Sibirischen Husky (Sibirian Husky), der ebenfalls zu den nordi-schen Schlittenhunden zählt, besitzt er ausschließlich braune Augen. Eine andere Augenfarbe wird als Fehler bei den Standards gewertet.

Zudem hat er einen kräftigen Körperbau und das Fell ist äußerst wetterfest. Das Deckhaar ist kurz und dicht; die Unterwolle hingegen ist weich und ölig, um vor Kälte und Nässe zu schützen. Bei den Farben sind verschiedene Varianten zu finden, das übliche Spektrum reicht von Grau über Rot bis Schwarz mit allen Schattierungen. Auffällig ist die weiße Maske, die das edle Aussehen der Rasse noch unterstreicht.

Alaskan Malamute: Vom Welpen zum Junghund (Video)

Wusstest du, dass der Alaskan Malamute ...

… in erster Linie nicht als Rennschlittenhund für Geschwindigkeitswettbewerbe gezüchtet wurde, obwohl er heute dafür häufig eingesetzt wurde?

Er ist für Kraft und Ausdauer „gebaut“ und wurde für die Lastkraft und auch Jagd gezüchtet. Erst gegen Anfang des 20. Jahrhunderts erlangte diese Rasse für den Schlittenhundesport an Bedeutung und durch frühere Einkreuzung mit anderen Rassen gingen die ursprünglichen Rasseeigenschaften des Alaskan Malamute fast verloren.

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Der Alaskan Malamute ist im namensgebenden US-Bundesstaat Alaska der offizielle "State Dog". / Foto: Pixabay

Die Rasse im Überblick

Bewegung

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Fellpflege

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Familienfreundlichkeit

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Anfängertauglich

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