100 Hunde vor dem Kochtopf gerettet

Grausames Hundefleischfestival
Foto: Facebook/Stop Yulin Dog & Cat Meat Festival 2015
Foto: Facebook/Stop Yulin Dog & Cat Meat Festival 2015
Foto: Facebook/Stop Yulin Dog & Cat Meat Festival 2015

Es ist brutal und grausam, was Hunden in China beim alle Jahre wieder stattfindenden Hundefleischfestival angetan wird. Bis zu 40.000 Vierbeiner enden im Kochtopf – trotz des Widerstandes, der von Jahr zu Jahr wächst. Eine Chinesin schaffte es nun, 100 Hunde freizukaufen und ihnen somit das Leben zu schenken.

Wenn etwas grenzenlos ist, dann wohl die Grausamkeit des Menschen. Den lebenden – oder vielmehr mörderischen – Beweis dafür liefert das alljährliche Hundefleischfestival in Yulin in der südchinesischen Provinz Guangxi. In den nächsten Tagen sollen um die 40.000 Hunde in Kochtöpfen landen, wie Tierschutzaktivisten bekannt geben. Mit Stromschlägen getötet werde den Tieren zum Teil bei lebendigem Leib die Haut abgezogen. Zwar wächst der Widerstand gegen das Fest von Jahr zu Jahr, denn auch in China ist der Hund als Haustier bereits nicht mehr wegzudenken. Allerdings habe dort Hundefleisch nach wie vor eine uralte Tradition, wie 20min.ch berichtet. Denn wer in der ersten Sommerwoche Hund mit Litschis verzehre, dem solle die Zukunft Glück und Gesundheit bringen.

Eine erfreuliche Nachricht inmitten des bevorstehenden Horrorszenarios: Eine Chinesin schaffte es, 100 Hunde freizukaufen und somit vor dem Kochtopf zu retten. Rund 7.000 Yuan (das sind umgerechnet etwa 1.000 EUR) zahlte die Tierschützerin Yang Xiaoyun für die Vierbeiner, die sie bei sich zu Hause unterbringen will, wie das Nachrichtenportal Netease meldete.

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